1. Präambel
2. Pädagogische Konzeption
2.1. Unser Motto
2.2. Unsere Leitgedanken
3.
Unsere Schule als Ort des Lernens
3.1. Zielsetzungen und Vereinbarungen für den Unterricht
3.1.1. Sprache
3.1.2. Mathematik
3.1.3. Sachunterricht
3.1.4. Sport
3.1.5. Kunst/Musik/Textiles Gestalten
3.1.6. Religion
3.1.7 Englisch
3.1.8. Förderunterricht/ Förderplan
3.1.9. Lernen mit Neuen Medien
3.2. Unsere Zielsetzungen für soziales Lernen
3.2.1. Schulordnung
3.3. Schuleingangsphase
4.
Wir gestalten unsere Schule gemeinsam
4.1. Schulleben/Rituale
4.2. Kooperationsformen (der Lehrer/Schulleitung)
4.3. Kooperation mit den Eltern
4.3.1. Eltern - Informationen
4.3.2. Eltern - Mitarbeit
4.3.3. Übergangsberatung
4.3.4. Verlässliche Grundschule
5.
Unsere künftigen Aufgabenfelder/ Fortbildungen
5.1. Entwicklungsziele
6.
Evaluation
6.1. Allgemeine Vorbemerkungen
-----------------------------------------------------------------------------------
1. Präambel
Die
Grundschule Leteln liegt am nördlichen Stadtrand
Mindens auf der rechten Weserseite. Neben Leteln umfasst
der Einzugsbereich auch die Stadtteile Aminghausen und
Päpinghausen. Zur Zeit besuchen 154 Kinder (69 Mädchen
und 85 Jungen) die Grundschule Leteln. Sie werden in acht
überwiegend kleinen und jahrgangshomogen Klassen
mit bis zu 21 Schülern von neun Lehrkräften
unterrichtet.
Die
Schule verfügt über acht Klassenzimmer, einen
Kunst - Werkkeller und eine kleine Küche. Zu den
schuleigenen Sportanlagen gehören ein Lehrschwimmbecken
und eine Turnhalle, die auch von örtlichen Vereinen
genutzt werden. Die Rasenfläche des Schulhofes ist
mit Kletter- und Spielgeräten ausgestattet. Zentrales
Spielgerät ist das durch den Förderverein gebaute
Klettergerüst. Auf dem asphaltierten Teil des Schulhofes
befinden sich zwei Tischtennisplatten, eine marode Sitzecke
und aufgemalte Hüpfspiele. An den Schulhof grenzt
ein kleiner Rasensportplatz mit Aschenlaufbahn und einer
Weitsprunggrube. Hinter dem Schulgebäude liegt der
Schulgarten mit Rasenflächen, der auch für Feste
genutzt werden kann. In diesem Bereich der Schule gibt
es noch einen Lehmbackofen und das grüne Klassenzimmer.
Der Lehmbackofen unserer Schule ermöglicht ein Backen
nach alter Tradition. Im grünen Klassenzimmer findet
naturnaher Unterricht zwischen blühenden Blumen,
Gräsern und Bäumen statt. Um die Schule herum
liegen Wiesen, Felder und Hecken. Diese sind in kürzester
Zeit zu Fuß zu erreichen. Die Weser als natürlicher
Lebensraum fließt in Sichtweite an der Schule vorbei.
Diese günstigen geografischen Gegebenheiten tragen
dazu bei, den Schülern viele Themen des Unterrichtes
in der Realbegegnung nahe zu bringen. Weitere außerschulische
Lernorte, z.B. Bauernhof, Großbäckerei und
Kläranlage liegen ebenfalls nicht weit von der Schule
entfernt. Die Letelner Jägerschaft stellt jährlich
Pflanzflächen zur Verfügung, auf denen die Viertklässler
ihren eigenen Baum pflanzen dürfen. So ist die Schule
auf vielfältige Art und Weise in die Letelner Dorfgemeinschaft
eingebunden.
Eine
engagierte Elternschaft und in besonderem Maße der
Förderverein unterstützen die Schule in ihren
pädagogischen Anliegen. Durch diesen Einsatz wurde
eine Schließung der Grundschule Leteln vorerst abgewendet.
Seit dem Schuljahr 2000/2001 ist in der Letelner Schule
die Verlässliche Grundschule eingerichtet. Der Förderverein
hat hierfür die Trägerschaft übernommen.
Die
Grundschule Leteln ist eine kleine Schule mit dörflichem
Charakter, in der Gemeinschaft eine große Rolle
spielt. Eltern, Großeltern und Geschwister nehmen
großen Anteil an den Veranstaltungen, jährlichen
Projektwochen und am Schulleben. Die Schulpflegschaft
gestaltet in jedem Jahr in Absprache mit dem Lehrerkollegium
und mit Unterstützung der heimischen Geschäftswelt
verschiedene Veranstaltungen.
2.
Pädagogische Konzeption
2.1. Unser Motto
Grundschule
Leteln – die ländliche Dorfschule im Grünen
2.2.
Unsere Leitgedanken
In
der Grundschule Leteln lernen wir mit allen Sinnen in
freundlicher Atmosphäre verantwortliches Handeln
zu Selbstständigkeit und respektvollen Umgang miteinander.
Neben
der Förderung der grundlegenden Kulturtechniken legen
wir besonderen Wert auf die Entwicklung von Fantasie und
Kreativität.
Das
Vertrauen der Schüler in die eigenen Fähigkeiten
fördert verstärkt Eigeninitiativen und somit
ein positives Selbstwertgefühl.
Individualität
soll im Rahmen der Schulgemeinschaft eingebettet sein
und die Chancen eröffnen, andere Schüler, auch
aus anderen Kulturen, näher kennen zu lernen.
Sollte es dennoch zu Konflikten und Streitereien kommen,
ist es unser Anliegen, sie in friedlicher Atmosphäre
zu lösen und beizulegen.
Ein
letzter wichtiger Leitgedanke wird an dieser Stelle aufgenommen.
So
wie wir respektvollen Umgang miteinander erwarten, wollen
wir bei unseren Schülern die Bereitschaft wecken,
genau so respektvoll und verantwortungsbewusst mit der
Umwelt umzugehen.
3.
Unsere Schule als Ort des Lernens
Schulen haben einen Bildungs- und Erziehungsauftrag. In
ihrem Bildungsauftrag sind sie an ministerielle Vorgaben
gebunden. Im Erziehungsauftrag sind sie Partner der Eltern.
Die Zusammenarbeit ist im Schulmitwirkungsgesetz geregelt.
Mit dem Schulprogramm entwickelt jede Schule ihr eigenes
Profil. Hier ergeben sich die Rahmenbedingungen für
das, was Kinder zur Bewältigung gegenwärtiger
und zukünftiger Lebenssituationen brauchen, um auf
den Weg in die Selbständigkeit gebracht zu werden.
Die Lehrer der Grundschule Leteln sind beständig
darum bemüht Unterricht so zu gestalten, dass die
Kinder das Lernen lernen und sich ihren Neigungen entsprechend
entfalten können. Gemeinsam mit Eltern und Schülern
werden Wege gesucht, um das soziale Miteinander gewaltfrei
und harmonisch zu prägen.
3.1.
Zielsetzungen und Vereinbarungen für den Unterricht
Um die Zielsetzungen des Bildungsauftrages erfüllen
zu können, ist es notwendig die Qualität des
Unterrichtes dauerhaft zu sichern. Die Fachkonferenzen
leisten dabei wichtige Vorarbeit, auf deren Basis die
Lehrerkonferenz die nötigen Absprachen trifft. Hier
kann es keine endgültigen, festgeschriebenen Methoden
und Vorschriften geben, da immer wieder hinterfragt werden
muss, ob der aktuelle Standard den Bedürfnissen der
Schüler und den Anforderungen der Richtlinien entspricht.
Wichtig ist jedoch, dass Veränderungen gemeinsam
besprochen und beschlossen werden und eine tragfähige
Mehrheit finden, an deren Entscheidung sich alle Kollegen
gebunden fühlen.
3.1.1. Sprache
Die Fachkonferenz Sprache hat für unsere Schule festgelegt,
welche Ziele wir in diesem Fach erreichen wollen:
1.
Der Sprachunterricht soll:
• einen wesentlichen Beitrag zum Bildungs- und Erziehungsziel
leisten, indem er die sprachlichen Fähigkeiten der
Kinder im Rahmen eines anregenden Schullebens entwickelt.
• den mündlichen Sprachgebrauch der Kinder
als entscheidenden Ausgangspunkt fördern und weiter
entwickeln.
• dafür sorgen, dass schriftlicher Sprachgebrauch
und Umgang mit Texten aus Sprechsituationen heraus entwickelt
und durch mündliche Sprachverwendung gefördert
werden.
• in diesen Bereichen das Lesen- und Schreibenlernen
und auch das Rechtschreiben funktional einbeziehen.
• die Kinder befähigen, Sprache zu untersuchen
sowie über Sprachgebrauch und Sprache nachzudenken.
• diese angegebenen Ziele integrativ verfolgen.
2.
Arbeitsformen im Sprachunterricht
Da jeder Unterricht zugleich Sprachunterricht ist, und
andererseits der Sprachunterricht Themenbereiche aus anderen
Fächern aufgreift, überdies Sprachunterricht
immer zugleich gemeinsamer und differenzierender Unterricht
sein muss, findet hier je nach Ziel und Situation die
gesamte Palette der Arbeitsformen ihre Anwendung.
3. Lernzielkontrollen im Sprachunterricht
Lernzielkontrollen sollen nicht nur in Form von Diktaten,
Wörterdiktaten und Aufsätzen, sondern darüber
hinaus als Grammatikarbeiten in die Bewertung einfließen.
Grundlage für diese Grammatikarbeiten ist das Regelheft.
Didaktisches Material in unterschiedlichen Variationen,
z.B. als Memories, Puzzles, Kreuzworträtsel und dergleichen
sollen den Unterricht abwechslungsreicher gestalten. Als
weitere Grundlagen für Leistungsbewertung sollen
beispielsweise die Heftführung, Gedichthefte, konstruktive
Mitarbeit und allgemeine Einsatzbereitschaft dienen.
Längerfristige Projekte "Lesen"
1. und 2. Schuljahr: Klassenbücherei und Druckerei
Klassenbücherei:
• Ausleihe von Büchern durch die örtlichen
Büchereien
• Aufbau der Klassenbücherei
• Einführungsstunden für die 1. Klassen,
z.B. Fähnchenprinzip als Orientierungshilfe, Kennzeichnung
nach Themen
• Umgang und Pflege der Bücher (unnötiges
Herumtragen im Ranzen vermeiden)
• Leseschulung mit „Lesemüttern“
Druckerei:
• Vorstufe: Einzelne Buchstaben / kleine Druckkästen
nutzen
• Einführung in Drucktechniken: Ordnen der
Buchstaben, Drucktechniken, Säubern des Materials
• Drucken in Kleingruppen
• Absprachen mit anderen Gruppen und der Parallelklassen
3. und 4. Schuljahr: Erweiterung der Klassenbücherei/
Projekte
Klassenbücherei:
• Erweiterung der Klassenbücherei
• Einführung eines Leseclubs: Es werden Absprachen
über gute und schlechte Bücher ausgetauscht
• Teilnahme am Projekt „Leserucksack“
• Lesen von Ganzschriften im Unterricht
• „Das sind unsere Lieblingsbücher“
– Erstellen einer Hitliste
• „Gedichtewerkstatt“ – Lesen
und schreiben von Gedichten
Schülerbücherei:
Nach der Schließung der Außenstelle der Stadtbücherei
Minden werden die alten Räumlichkeiten neu gestaltet
und zu einer Schülerbücherei aufgebaut.
3.1.2.
Mathematik
In der Fachkonferenz Mathematik wurden folgende Vorgaben
für das Fach Mathematik gemacht:
1.
Aufgaben und Ziele im Mathematikunterricht
Die Schüler sollen
• Kenntnisse über Zahlen, Formen und Größen
gewinnen
• mathematische Fähigkeiten erwerben und zum
Ende der Grundschulzeit die vier Grundrechenarten mündlich
und schriftlich sicher anwenden können.
• Fähigkeiten zur Lösung mathematischer
Probleme entwickeln und Sachzusammenhänge entdecken
• eine positive Einstellung zum mathematischen Arbeiten
aufbauen
2.
Unterrichtsgestaltung
Neben der besonderen Bedeutung des konstruktiven, entdeckenden
Lernens ist das ständige Üben ein wichtiger
Bestandteil des Mathematikunterrichtes. Die verschiedenen
Formen des sozialen Lernens, der Einsatz unterschiedlicher
Medien, die Berücksichtigung der verschiedenen Darstellungsformen
und die Differenzierungsmöglichkeiten bestimmen die
Arbeitsweise im Mathematikunterricht.
3.
Lernzielkontrolle
Die Fachkonferenz empfiehlt feste Vereinbarungen bei der
Bewertung von Klassenarbeiten, die im Kollegium abgesprochen
werden. Gerade im Mathematikunterricht sind klare, verbindliche
Bewertungsmaßstäbe notwendig.
Im
Regelfall sollen folgende Bewertungen für Klassenarbeiten
gelten:
• Benotung der Arbeiten nach der "dynamischen
Notenskala". Bei halber Punktzahl gilt Note 4, die
mit der Lösung der Grundaufgaben erreichbar sein
sollte.
• Differenzierung während der Vorbereitung
der Arbeiten, bei den Arbeiten selbst keine Differenzierung
• Punktabzug, wenn Größenangaben bei
Umrechnungsaufgaben fehlen
• Fehlendes Komma bedeutet ein Fehler
• Bewertung von Sachaufgaben:
Frage: ein Punkt
Rechnung: je ein Punkt für richtiges Aufstellen der
Rechnung und richtiges Ergebnis
Antwort: ein Punkt für richtige Formulierung
Im Einzelfall können Bewertungen durch die Aufgabenauswahl
variieren.
3.1.3.
Sachunterricht
Der Sachunterricht folgt den zur Zeit gültigen Richtlinien
und Lehrplänen.
Die Fachkonferenz Sachunterricht der Grundschule Leteln
hat einen Stoffplan erstellt, der die Aufgabenfelder abdeckt,
die uns besonders wichtig sind. Er enthält verbindliche
Themenbereiche und Vorgaben. Die Gestaltung des Unterrichtes
erfolgt in Absprache mit den jeweiligen Stufenkollegen,
bezogen auf die Lernausgangslage der jeweiligen Klassen
und die individuellen Bedürfnisse der Schüler.
Geografie
• Kenntnis der Schulumgebung (Wo wohnen die Kinder
der Klasse?)
• Kennenlernen von Leteln, Aminghausen und Päpinghausen
(markante Punkte und Gebäude)
• Die Stadt Minden und der Kreis Minden - Lübbecke
• Nordrhein-Westfalen und Deutschland
Verkehrserziehung
• Zurechtfinden auf dem Schulweg (Ampel, Schulbus
usw.) - Unterstützung durch Busunternehmen und Polizeibeamte
• Mit dem ADAC – Parcours wird ein sicherer
Umgang mit dem Fahrrad im Straßenverkehr ermöglicht
• Radfahrausbildung mit anschließender Prüfung
• Rücksichtnahme auf dem Bürgersteig mit
Fahrzeug und Sportgerät (Fahrrad, City- Roller, Inline-Skates
usw.)
• Schulverkehrsplan (kann auf Anfrage eingesehen
werden)
Sexualerziehung
• Beziehungen und Sexualität
• Geschlechterrollen
• Familie und andere Formen des Zusammenlebens
• Sexuelle Orientierung und Identität
• Körper und Sexualität
• Die weiteren - im Lehrplan genannten Themen -
sollen nur aufgegriffen werden wenn weitergehender Informationsbedarf
bei den Schülern besteht.
• Es soll die Möglichkeit bestehen, geschlechtshomogene
Gruppen zur Erleichterung der Kommunikation zu bilden.
• Jeder Lehrer muss selbst entscheiden, ob ein bestimmtes
Thema unabhängig vom Lehrplan aufgegriffen werden
soll.
• Die Eltern werden über Inhalte, Ziele und
verwendete Materialien vorab informiert.
Unterrichtsgänge
• Aufsuchen der Wohnstraßen
• Besuch der öffentlichen Büchereien
• Besuch in der Großbäckerei „Bertermann“
• Weihnachtsbacken in der Schule oder in der Bäckerei
• Besuch des Druckhauses „Minderer Tageblatt“
• Besuch des Klärwerkes
• Baumpflanzaktion mit der Jägerschaft Leteln
• Besuch des Museums
• Besuch der St. Markuskirche
• Betriebsbesichtigungen Gärtnerei Tilch, Drabert
(Büromöbel)
• Besuch der Feuerwehr/Feuerwache
• Besichtigung des Wasserstraßenkreuzes
• Besuch eines Bauernhofes
Methodische-didaktische
Schwerpunkte
Für das Fach Sachunterricht hat die Fachkonferenz
folgende Zielvorgaben gemacht:
• Die Schüler sollen aus verschiedenen Medien
Informationen entnehmen und zu eigenen Arbeiten zusammenstellen
können.
• Sie sollen die verschiedenen Sozialformen des
Unterrichtes beherrschen, da diesen im Fach Sachunterricht
eine besondere Rolle zukommt.
• Sie sollen nicht nur kognitive, sondern auch praktische
Fähigkeiten entwickeln und einüben.
• Sie sollen lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen,
sowohl für ihre individuelle Arbeit als auch für
Gruppen- und Partnerarbeiten.
Das
Erreichen dieser Ziele soll durch folgende Überprüfungskriterien
festgestellt werden:
• Im Schuljahr wird eine Mappe zu verschiedenen
Themen angelegt.
• Es werden am Ende der Unterrichtseinheiten Lernzielkontrollen
durchgeführt.
• Es werden langfristige Hausaufgaben gestellt (z.B.
das Mitbringen und Sammeln von unterrichtsrelevantem Material).
• Die Lehrer führen Listen, in denen die Ergebnisse
der oben aufgeführten Überprüfungen festgehalten
werden.
Außerschulische
Unterrichtsorte
In allen Bereichen des Sachunterrichts pflegt unsere Schule
Kontakte zu Experten und außerschulischen Lernorten.
Diese Kontakte bestehen z.T. seit vielen Jahren und werden
weiter gepflegt und aufrechterhalten, neue werden ständig
gesucht und genutzt. Eine Liste mit Kontaktadressen befindet
sich im Ordner des Schulprogramms und kann dort eingesehen
werden.
3.1.4.
Sport
Äußere Bedingungen:
Die Turnhalle bietet ausreichend Möglichkeiten für
einen Sportunterricht, der sich an den gültigen Lehrplänen
und Richtlinien orientiert. Sie ist mit zahlreichen Großgeräten
ausgestattet. Einige sind allerdings schon viele Jahre
alt und nicht mehr auf dem technisch neustem Stand. Eine
Auswahl an Kleingeräten und Bällen, die vorwiegend
der Körpererfahrung und Schulung der Grob- und Feinmotorik
dienen, gehören zur üblichen Ausrüstung
unserer Turnhalle. Bewegungsaufgaben und Spiele mit Alltagsmaterialien
erhöhen das Angebot im Schulsport.
Vielfältige
Möglichkeiten bietet der angrenzende Sportplatz.
Auf der Rasenfläche können sämtliche Sportspiele
der Grundschule ausgeübt werden. Die 50 m - Laufbahn
ermöglicht Kurzstreckenläufe mit mehreren Teilnehmern.
Die Sprunggrube ist für drei Absprungzonen ausgelegt.
Das weitläufige Gelände mit dem angrenzenden
Schulhof ermöglicht in den Sommermonaten vielfältige
Sportangebote.
Durch
das Lehrschwimmbecken wird allen Kindern der Grundschule
Leteln eine wöchentliche Schwimmausbildung gesichert.
Die Größe(ca. 8m x 15m) und die Ausstattung
mit zahlreichen Schwimm- und Tauchhilfen gewährleistet
eine gute Grundausbildung. Bis auf sehr wenige Ausnahmen
lernen alle Kinder das Schwimmen. Zahlreiche Kinder absolvieren
sehr erfolgreich die Schwimmabzeichen.
Schwerpunkte des Unterrichts:
Allen Kindern soll Spaß und Freude an der Bewegung
vermittelt werden. Heutzutage jedoch treten immer häufiger
Bewegungsdefizite bei Kindern auf und sie müssen
erst lernen, sich richtig zu bewegen. Aber nicht nur in
der Koordinationsfähigkeit gibt es große Defizite
sondern auch im Bereich der Kooperationsfähigkeit.
Daher legt unsere Schule großen Wert auf ein faires
Miteinander, gegenseitige Hilfe und Anerkennung neben
dem Wettkampfgedanken.
In den Klassen 1 und 2 werden schwerpunktmäßig
die koordinativen Fähigkeiten gefördert und
gefordert, um motorische Schwächen auszugleichen
und auch eine Ausgangsbasis zum Erlernen neuer Bewegungsformen
zu schaffen. Außerdem bereiten "kleine Spiele"
die Kinder auf Mannschaftsspiele vor.
In den Klassen 3 und 4 ist ein Schwerpunkt das Spielen
von Mannschaftsspielen, des weiteren Tischtennis, Bodenturnen,
Geräteturnen, Tanz und Akrobatik und auch Aufgabenstellungen
aus der Phantasie und Umwelt der Kinder (Spielgeräte
aus Kartons, Dosen mit verschiedenen Aufgaben etc.).
Besonders
im Tischtennis wurden in den letzten Jahren große
Erfolge beim „Milchcup“ auf Landesebene erzielt.
Außerdem
gibt es im Winterhalbjahr eine Fußballmannschaft,
die an den jährlichen Kreismeisterschaften der Grundschulen
teilnimmt.
Weiterhin bietet unsere Schule einen Sporttag an. Die
Klassen 1. und 2. nehmen an einem „Alternativen
Spieletag“ teil. Die Klassen 3. und 4. vergleichen
sich bei den Bundesjugendspielen in der Leichtathletik.
Zum Ende eines Schuljahres wird dieser leichtathletische
Wettkampf für alle Schulen der Stadt Minden im Weserstadion
durchgeführt.
3.1.5.
Musik / Kunst / Textiles Gestalten
Der
Musikunterricht soll Freude der Schülerinnen und
Schüler am Singen und Musizieren entwickeln und ihre
musikalische Wahrnehmungs-, Erlebnis- und Ausdrucksfähigkeit
entfalten durch
•
Kennenlernen eines umfangreichen Liedguts und das Singen
im Klassenverband
• Teilnahme an einer Chor- AG und regelmäßige
Vorführungen
• Umgang mit dem schuleigenen Orffinstrumentarium
• Musik hören und Kennenlernen klassischer
Musikinstrumente
u.a. durch regelmäßigen Besuch von Schulkonzerten
in Minden.
Der
Kunst- und Textilunterricht soll
Freude
und Interesse der Schülerinnen und Schüler an
ästhetischen Ausdrucksformen wecken und fördern.
Es werden Fähigkeiten und Fertigkeiten, Kenntnisse
im Gestalten und in der kritischen Auseinandersetzung
mit eigenen und fremden ästhetischen Objekten vermittelt.
Aufgrund
eines schülerorientiert angelegten Kunstraumes haben
die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit
besonders viele Gestaltungstechniken auszuprobieren, wie
z.B.
• Tonarbeiten
• Laubsägearbeiten
• Linoldruck
• Arbeiten mit Pappmache
• Web
• Stoffcollagen
• Diverse Experimente mit Farben
Es
wird besonderer Wert darauf gelegt im Kunstunterricht
die emotionale Erlebniswelt der Schülerinnen und
Schüler mit einzubeziehen und somit einige Themen
gemeinsam zu entwickeln.
3.1.6. Religion
Die Fachkonferenz Religion hat für unsere Schule
festgelegt, welche Ziele wir in diesem Fach erreichen
wollen.
Der
Religionsunterricht soll:
• die religiösen bzw. kirchlichen Sitten, Institutionen
und Vorstellungen, die den Kindern in ihrer Umwelt begegnen
verständlich machen und dabei auch ausdrücklich
Verständnis erwecken für andere Konfessionen
und der aus Unkenntnis und Verständnislosigkeit erwachsenden
Intoleranz den Boden entziehen.
• fundamentale anthropologische und ethische Sachverhalte,
die den Kindern in ihrem Erfahrungshorizont begegnen,
bewusst machen, sprachlich erschließen und ethisch
einzuordnen helfen.
• einen sachgemäßen, selbstständigen
und kritischen Umgang mit der biblischen Überlieferung
anbahnen.
Die Arbeitsformen im Religionsunterricht
• stellen vielfach hohe Anforderungen an das sprachliche
Auffassungs- und Ausdrucksvermögen und an die Fähigkeit
zu kritischer Reflexion.
• sollen aber auch Intuition und Spontaneität
entfalten.
• das freie Gestalten in bildnerischen Techniken
und im Spiel ist eine wichtige Form der Erschließung
im Religionsunterricht.
3.1.7. Englisch
Vorbemerkungen
Seit Beginn des Schuljahres 2003/2004 ist Englisch neues
Pflichtfach in den 3. und 4. Klassen der Grundschulen
in Nordrhein-Westfalen.
Von
Anfang an ist der Unterricht ausgerichtet auf einen nachweisbaren
Zuwachs an Sprachkompetenz. Die Kinder erwerben, erproben
und festigen elementare sprachliche Mittel in einfachen
Sprachhandlungssituationen. Sie entwickeln Interesse und
Freude am Sprachenlernen und an fremden Lebenswelten und
erwerben wirkungsvolle Strategien des Sprachenlernens.
Das
pädagogische Leistungsprinzip in der Grundschule
Schülerinnen
und Schüler an schulischen Leistungsanforderungen
und den produktiven Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit
heranzuführen, ist eine wesentliche Aufgabe des Englischunterrichts.
Das pädagogische Leistungsprinzip wird in den Richtlinien
für die Grundschule formuliert und gilt auch für
den Englischunterricht ab Klasse 3. Leistung wird grundsätzlich
als etwas Positives gesehen und setzt dort an, wo die
Stärken des Kindes liegen. Lernstandsermittlung hat
das Ziel, das Können des Kindes festzustellen und
betont nicht seine Defizite. Der Lehrplan Englisch stellt
fest, dass Lernfreude geweckt, positive Lernerfahrungen
ermöglicht und die Bereitschaft zur Anstrengung entwickelt
und erweitert werden sollen.
Diesen
Vorgaben wird in den Feststellungen im Schulgesetz für
das Land Nordrhein-Westfalen und in der Ausbildungsordnung
für die Grundschule entsprochen. Sie bilden den verbindlichen
Rechtsrahmen für die Ermittlung, Einschätzung
und Dokumentation der Leistung im EGS.
Pädagogisches
Leistungsprinzip
- Der Unterricht in der Grundschule geht stets von den
individuellen Voraussetzungen der Kinder aus und leitet
sie dazu an, ihre Leistungsfähigkeit zu erproben
und weiterzuentwickeln. Die Leistungsanforderungen sind
mit individueller Förderung zu verbinden.
Die
Fähigkeit zu positiven und realistischen Selbsteinschätzung
fördern
- Die Schülerinnen und Schüler werden an eine
realistische Einschätzung ihrer Leistungsfähigkeit
herangeführt. Ermutigung, Unterstützung und
Anerkennung von Leistungen schaffen ein positives Lern-
und Leistungsklima, das die Voraussetzung für die
Entwicklung von Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit
darstellt.
Leistungen
bewerten
- Die Grundlage der Leistungsbewertung wird festgelegt
im Schulgesetz und in der Verordnung über den Bildungsgang
in der Grundschule.
- Sie orientiert sich an den Anforderungen des Lehrplans
Englisch und am erteilten Unterricht im Fach Englisch.
- Sie berücksichtigt die Lernentwicklung
- Die verbindlichen Anforderungen gewinnen im Laufe der
Grundschulzeit ein größeres Gewicht, auch hinsichtlich
der Übergangsempfehlung zur weiterführenden
Schule.
- In die Leistungsbewertung fließen alle im Zusammenhang
mit dem Unterricht erbrachten Leistungen ein wie
? mündliche Beiträge
? praktische Beiträge
? kurze schriftliche Übungen
? Mitarbeit im Unterricht
Lehrplan
Englisch in der Grundschule
Die pädagogische Orientierung der Leistungsbewertung
gilt auch für den Englischunterricht in der Grundschule.
Sie wird im Lehrplan Englisch verdeutlicht:
- Entwicklung von Lernfreude und Ermöglichung positiver
Lernerfahrungen
- Bestätigung von individuellen Lernfortschritten
und Anstrengungsbereitschaft
- Leistungsbeobachtung im Lernprozess
- Erheblich stärkere Gewichtung von Hörverstehen
und Sprechen
- Dienende Funktion von Leseverstehen und Schreiben
- Zurückhaltende Handhabung der sprachlichen Richtigkeit
in kommunikativen Situationen
- Anforderungsbezogene Kriterien am Ende der Klasse 4
im Vordergrund
- Kommunikationsbereitschaft und –fähigkeit,
Spontaneität, Verständlichkeit und Verfügbarkeit
elementarer Redemittel
- Notengebung von Anfang an
Unterrichtsmaterial
Nach Absprache mit vielen anderen Grundschulen im Bereich
Petershagen und im nördlichen Teil Mindens haben
wir uns bei der Einführung im Schuljahr 2003/2004
für das Unterrichtswerk „Playway“ von
Klett entschieden. Dieses Lehrwerk ist schon mehrere Jahre
in Bayern und in Österreich erprobt und eingesetzt
worden. Es bietet folgende Materialien zur Arbeit im Unterricht:
?
Pupil’s Book
? Activity Book
? Word Cards
? Picture Cards
? Story Cards
? CD’s
? Videos
Weiterhin
werden diverse Geschichten und Kinderbücher in englischer
Sprache genutzt. Auch moderne Lieder, Reime und aktuelle
Tänze werden in den Unterricht eingebaut. Die Materialien
werden ständig ergänzt und erweitert. Das breite
Angebot ermöglicht den Kindern einen vielfältigen
Zugang zur englischen Sprache.
3.1.8. Förderunterricht/ Förderplan
An unserer Schule wird Förderunterricht nach den
Vorgaben der Richtlinien erteilt. Nicht alle Schüler
sind in allen Fächern gleich leistungsfähig,
aber alle haben den gleichen Anspruch auf individuelle
Förderung. Bei dem einen kann es nötig sein,
dass Defizite aufgearbeitet werden müssen, bei dem
anderen soll vielleicht eine besondere Begabung oder Neigung
weiter gefördert oder ausgebaut werden. Der Förderunterricht
trägt beidem Rechnung.
Die
KlassenlehrerInnen teilen die Fördergruppen ein und
entscheiden über die Inhalte.
3.1.9.
Medienkonzept
Vorbemerkungen:
Hat
sich die Beherrschung von Computer und Internet neben
Lesen, Schreiben und Rechnen zu einer unverzichtbaren
Kulturtechnik entwickelt?
Es scheint, dass ohne diese Fähigkeit die Teilnahme
an einigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zunehmend
eingeschränkt wird.
Die Entwicklung zur Informations- und Wissensgesellschaft
ist auch für die Grundschule eine Herausforderung.
Hier müssen Grundlagen zur Entfaltung dieser neuen
Kulturtechnik gelegt werden. Wir müssen die Möglichkeit
schaffen, dass Schülerinnen und Schüler sich
mit den Neuen Medien auseinandersetzen können. Wir
wollen deren Möglichkeiten und Grenzen aufzeigen
und sie als alltägliches Arbeitsmittel zu nutzen
lehren.
Auch
in unserer Schule findet daher schon seit einigen Jahren
der Computer seinen Platz im Schulleben.
Wir haben uns lange mit folgenden Fragen auseinandergesetzt:
Wo zeigen sich PC und Internet bei der Unterstützung
des Lernens und Arbeitens wirklich effektiv?
Wie weit müssen der Computer und das Internet selbst
und die Arbeit damit Inhalt des Unterrichts sein?
In
der Sekundarstufe II wird zunehmend mit PCs gearbeitet.
Schon in der Grundschule müssen Grundlagen für
diese Arbeit gelegt werden, vor allem bei Kindern, die
zu Hause keinen Zugang zu Neuen Medien haben.
Der
PC ist allerdings nicht als Allheilmittel zu sehen. Er
kann keine Primärerfahrungen ersetzen, kann allenfalls
die Möglichkeiten der Erfahrung erweitern, die bisherigen
Arbeitsformen ergänzen und bereichern. Das Internet
kann wie auch Bücher und andere Begegnungsformen
mit Lerngegenständen zu entdeckendem Lernen anregen.
Der Computer kann individuelles und differenziertes Lernen
ermöglichen.
Der
PC soll für ganz alltägliche Unterrichtsarbeit
in konkreten Sachzusammenhängen genutzt werden. Deshalb
muss der Umgang mit dem Computer auch im Fachunterricht
geplant werden. Ein pädagogisches Konzept muss entwickelt
werden, damit die Ausstattung der Schule darauf abgestimmt
werden kann. Sonst sind Fehlinvestitionen vorprogrammiert.
Lernziel Medienkompetenz
Medienkompetenz
ist eine wichtige Schlüsselqualifikation, um heute
lebenslanges Lernen möglich zu machen. Unser Ziel
muss es deshalb sein, dass alle SchülerInnen am Ende
des 4. Schuljahres über Kompetenzen in der Nutzung
des Computers verfügen.
Dabei
müssen die SchülerInnen nicht nur lernen, wie
man im Internet an Informationen zu einem Sachgebiet kommt,
sondern vielmehr auch, wie man Informationen beurteilt
und auswählt. Erst daraus erwächst die „Medienkompetenz“.
Alle Kinder sollen in unserer Grundschule lernen, beim
Lernen selbstverständlich mit Computern umzugehen.
SchülerInnen sollen Erfahrungen damit sammeln, selbst
Angebote zu produzieren und sich mit anderen Menschen
auf elektronischem Weg auszutauschen.
Sie sollen den PC als Arbeitsgerät erfahren. Er bietet
vielfältige Möglichkeiten selbstständigen
Arbeitens. Keinesfalls ist er als Spielgerät zur
Belohnung leistungsstarker SchülerInnen einzusetzen.
Fähigkeiten der Bedienung der Hardware und der Handhabung
der Software werden in allen Klassen stufenweise aufgebaut.
Dabei soll die Bedienung des Computers als ein Teilbereich
der Medienkompetenz nicht zum Selbstzweck werden. Vielmehr
muss das Lernen auch in diesem Bereich in sinnvolle Sachzusammenhänge
gestellt werden.
Die
Grundqualifikationen für jede Klasse werden im Nutzungskonzept
dargelegt.
Wir
wollen die Kinder an die Nutzung des PC heranführen:
Sie sollen lernen, den Computer als Schreibgerät
nutzen (Texte erstellen, korrigieren, gestalten). Mit
Hilfe geeigneter Lernsoftware sollen individuelle Lernfortschritte
erzielt werden. Sie sollen den Computer als Informationsquelle
bei der Arbeit an Unterrichtsthemen nutzen. Wir wollen
die Kinder an die Nutzung des Internet heranführen.
Sie sollen lernen, Angebote auszuwählen und zu nutzen.
Sie sollen eigene Beiträge gestalten und veröffentlichen.
Dazu
müssen die SchülerInnen
einen Computer selbstständig bedienen können,
mit Software (Windows, Word, Lernsoftware, Lexika) umgehen
können,
im Internet Informationen suchen und verwerten können,
per E-Mail Kontakte aufnehmen können.
Nutzungskonzept
An
unserer Schule soll der PC seinen Platz finden im Klassenraum
in der Medienecke. Dort soll er neben traditionellen Medien
wie Büchern, Kassetten und Spielen nur eines der
möglichen Arbeitsmittel sein. Durch die leichte Verfügbarkeit
in der Medienecke kann der PC in jeder Unterrichtsstunde
zielgerichtet, didaktisch überlegt eingesetzt werden.
Dabei lernen die Kinder, den Computer als ein Medium unter
anderen sinnvoll zu nutzen.
Der
Computer soll sich in die Lernumgebung einfügen als
alltägliches Arbeitsgerät und die Unterrichtsarbeit
sinnvoll unterstützen und ergänzen. Er muss
deshalb sinnvoll in den Arbeitsablauf der Schulklasse
integriert werden.
So erfahren die Kinder den PC als Arbeitsgerät im
alltäglichen Leben.
Er bleibt für uns allerdings nur ein Hilfsmittel
unter anderen. Lernprozesse finden weiterhin im Kopf statt.
Bei
der Heranführung an PC und Internet können Kinder
als Multiplikatoren (Helferkinder) eingesetzt werden.
Soziales Verhalten wird gefördert bei der kooperativen
Arbeit an Projekten (gemeinsam Aufgaben verteilen, Probleme
lösen, Strategien entwickeln).
Die Informationsbeschaffung durch CDs und das Internet
üben Kinder die selbstständige Informationsbeschaffung.
Vor allem bei gemeinsamer Arbeit an Projekten im Intranet
wird Teamfähigkeit verlangt und geübt.
Wir
setzen ihn ein, wo er selbstständiges Arbeiten, Lernen
und Üben fördern kann. Arbeit am PC kann auch
Unterschiede im Arbeitstempo auffangen. Man kann Extraaufgaben
für leistungsstarke Kinder und Übungsphasen
im binnendifferenzierten Unterricht anbieten.
Einsatzmöglichkeiten
sind im Klassenunterricht, im Fachunterricht, im Förderunterricht
und in Arbeitsgemeinschaften gegeben.
Der Computer in der Medienecke kann beim Stationenlernen,
als Bestandteil des Wochenplans und der Freiarbeit genutzt
werden.
Geeignete Lernsoftware hilft beim Lernen, Üben und
Wiederholen.
Mit gut ausgewählter Lernsoftware können Lerndefizite
aufgearbeitet werden. Lese-, Rechtschreib- und Rechenfertigkeiten
können individuell gefestigt werden.
Im
Lernbereich Sprache kann er zum Schreiben anregen. Hier
werden Texte produziert, gestaltet und ggf. veröffentlicht.
Er kann dabei helfen, den Grundwortschatz zu festigen
(Rechtschreibübungsprogramme).
Fortsetzungsgeschichten können immer wieder ergänzt
werden (Schreibwerkstatt). Geschichten können in
der Schreibkonferenz überarbeitet werden. Texte,
Rätsel, Gedichte und Einladungen können ansprechend
gestaltet werden. Einen unangemessenen Perfektionismus
sollte man dabei nicht anstreben.
Im
Bereich Mathematik kann er beider Festigung der Rechenfertigkeiten
hilfreich sein. Mit der Lernsoftware Blitzrechnen und
der Lernwerkstatt können zusätzliche Übungen
angeboten werden. Mit dem „Kalkmonster“ können
Kinder mit Rechenproblemen von Anfang an besonders gefördert
werden.
Im
Sachunterricht können „Forscheraufgaben“
bearbeitet werden. Multimedia-Lexika eignen sich zum Nachschlagen
und Informieren. Das Internet kann zur Recherche für
Sachthemen dienlich sein. Es können Sachkarteien
und Themenbücher angelegt werden.
Einen
Platz findet der PC im Förderunterricht, wo zusätzliche
Übungen angeboten werden können. Gezieltes Rechtschreib-
und Lesetraining kann angeboten werden (Cesar).
Die
Arbeit an besonderen Projekten bietet sich an. Eine Schülerzeitung
oder Klassenzeitung kann für das Intranet/Internet
gestaltet werden.
E-Mail-Kontakte zu anderen Schulen können geknüpft
werden.
Mögliche Themen für Projekte, bei denen das
Internet besonders hilfreich sein kann, sind z.B. "Unsere
Stadt Minden im Internet", "Planung eines Klassenausflugs",
"Schule hier und in aller Welt".
In
einer Arbeitsgemeinschaft können die Kinder bekannt
werden mit den Bauteilen eines PC und mit der Peripherie.
Sie können intensiver mit Software umgehen wie Textverarbeitung
und Bildbearbeitung. Sie können E-Mails austauschen,
eine Homepage erstellen und mit Musikprogrammen arbeiten.
Gegenwärtige
Nutzung:
Klasse 1
Arbeit
mit dem „Schreiblabor“
„Kalkmonster“ bei Rechenschwierigkeiten
Klasse 2
Umgang
mit Tastatur und Maus
Hochstell-, Leer- und Entertaste
Starten und Herunterfahren des Computers
selbstständiger Umgang mit der "Lernwerkstatt"
und "Blitzrechnen"
Klasse 3
Kenntnis
der Funktionstasten auf der Tastatur
selbstständiger Umgang mit der "Lernwerkstatt"
und "Blitzrechnen"
Förderung rechtschreibschwacher Kinder mit "CESAR"
Kenntnis der Funktion der Peripheriegeräte
Klasse 4
selbstständiger
Umgang mit der "Lernwerkstatt" und "Blitzrechnen"
Computer-AG
Bestandteile
des Computers und die Peripherie kennen lernen
Herstellung von Multiple-Choice-Tests(Quiz)
Lehrer
Gestaltung von Arbeitsblättern
Internet-Recherche zur Unterrichtsvorbereitung
zimmer Nutzung von E-Mail und Newsgroups
Gewünschte/geplante
Nutzung:
Klasse 1
Orientierung
auf der Tastatur
Hochstell-, Leer- und Entertaste
Anwenden der erlernten Buchstaben
Schreiben von Wörtern und Sätzen
einfache Texte erstellen mit Word
Arbeit mit "Lernwerkstatt", "Blitzrechnen"
und "Cesar"
Förderung rechtschreibschwacher Kinder mit "CESAR"
Klasse 2
Computer
starten und herunterfahren
Texte erstellen und gestalten mit Word
erste Schreibkonferenzen
Navigieren auf dem Desktop
Arbeit mit "Lernwerkstatt" und "Blitzrechnen"
Festigung des Grundwortschatzes
Förderung rechtschreibschwacher Kinder mit "CESAR"
Umang mit dem Internet-Explorer
Klasse 3
Umgang
mit Outlook-Express (E-Mails senden und empfangen)
Kenntnis der Funktionstasten auf der Tastatur
eigene Ordner und Dateien verwalten
Internet als Informationsquelle: Internetrecherche
Nutzung von Suchmaschinen (Google, Blinde-Kuh…)
elektronische Nachschlagewerke nutzen
mit Texten informieren
Texte pruduzieren,formatieren, speichern und ausdrucken
selbstständige Arbeit mit "Lernwerkstatt"
und "Blitzrechnen"
Klasse 4
Bestandteile
des Computers und die Peripherie kennen lernen
Arbeiten mit Texten, Tabellen und Bildern (Steckbrief)
Arbeit mit Ordnern und Dateien(kopierten, verschieben,
löschen)
Kommunizieren übers Internet (E-Mail/Foren)
Austausch von Informationen mit anderen Schulen/Klassen
E-Mail-Partnerschaften mit anderen Schulen
adressatengerechte Gestaltung von Texten
Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen im Internet
Projekt "Klassenzeitung"
selbstständige Arbeit mit "Lernwerkstatt"
und "Blitzrechnen"
Computer-AG
Erstellung
und Pflege einer Homepage
Schülerzeitung
Bildbearbeitung
Lehrer
Internet-Recherche
zimmer Nutzung von E-Mail und Newsgroups
Zur Ausstattung der Schule mit „neuen Medien“
Nach
der Abwägung von Raumbedarf, Einsatzmöglichkeiten
und Finanzen sind wir für den Ausbau von Medienecken
mit mindestens je 2 PCs pro Klassenraum.
Aspekte der Ergonomie sollten dabei vorrangig berücksichtigt
werden.
Diese Computer sollen vernetzt werden und später
einen Internetzugang erhalten.
Sinnvoll wäre die Ausstattung jedes PC mit einem
Headset. Jede Medienecke sollte über einen Farbdrucker
verfügen.
Ein
optimal zu nutzender Multimedia-PC benötigt folgende
Ausstattung:
Soundkarte, Lautsprecher, CD-Rom-Laufwerk, Kopfhörer-Mikrofon-Set,
17-Zoll-Monitor, Farbtintenstrahldrucker, Netzwerkanschluss
und Internetzugang.
Die
Anschaffung eines Beamer gäbe uns die Möglichkeit,
Präsentationen oder z.B. den Umgang mit dem Internet
vor der gesamten Klasse zu zeigen. Die Bildschirmdarstellung
erfolgt hierbei auf einer Projektionsfläche ähnlich
einer Dia-Projektion.
Bei
zunehmender Nutzung des Computers im Unterricht wäre
langfristig eine Terminal-Server-Lösung sinnvoll,
die einen Lehrer-Server (mit HDD-Sheriff / Firewall) und
mehrere Medienecken miteinander eventuell über ein
Funknetzwerk (wireless LAN) verbindet. Im Netzwerk kann
dann von allen Schülerarbeitsplätzen aus auf
Programme und Datenbestände zugegriffen werden, die
auf der Festplatte des File Servers abgelegt sind. Die
Verwaltung des Netzwerks soll vom Server aus mit Easy
Admin oder OSD erfolgen. Von hier aus wird auch der Internetzugang
gesteuert, der über Blacklist/Whitelist eingeschränkt
und überwacht werden soll. Auch Drucker und CD-ROM-Laufwerke
können gemeinsam genutzt werden. Der Internetzugang
könnte mit einem Software-Router über den Proxy-Server
erfolgen.
Die
Frage der Vernetzung - Funk oder Kabel? – haben
wir noch nicht abschließend geklärt. Die Bandbreite
der Datenübertragung ist im Funknetzwerk leider auf
11 bzw. 24 MBit begrenzt. Wesentlicher Pluspunkt der Funklösung
ist die hohe Mobilität der Rechner im Schulgebäude
sowie die geringeren Verkabelungskosten, da eine Vernetzung
auf Funkbasis mit verhältnismäßig geringerem
Verkabelungsaufwand auskommt als dies für die Kabellösung
nötig ist.
Die
Kabellösung bietet eine größere Bandbreite
(100 MBit).
Außerdem ist sie sowohl kostengünstiger als
auch betriebssicherer.
Die Verkabelung der einzelnen Räume einer Schule
kann relativ einfach mit Hilfe von Kabelkanälen erfolgen,
die an den Wänden der Räume sowohl Stromanschlüsse
als auch Netzwerkanschlüsse für jeden Schüler
zur Verfügung stellen. Das Arbeiten mit dem File-Server
benötigt ein sicheres und leistungsstarkes Netz.
Daher wird dafür die Verkabelung mit Twisted-Pair-Kabeln
mit Ethernet-Protokoll (Übertragungsrate von z. Zt.
100 MBit/s) empfohlen.
Ein
zusätzlicher Medienraum mit ca. 10 vernetzten Multimedia-PCs
könnte uns zusätzliche Möglichkeiten bieten.
Hier könnten ganze Schulklassen gemeinsam an einer
Aufgabe arbeiten. Große Fördergruppen können
Übungen durchführen.
Wesentliche mehr Kinder können in einer Arbeitsgemeinschaft
arbeiten.
Vor
der Installation neuer Computer sollte das Stromnetz unserer
Schule überprüft und verbessert werden, da wir
schon jetzt unter gelegentlichen Stromausfällen zu
leiden haben.
Auswahl
der Software:
Die Auswahl der Software erfordert viele Vorüberlegungen.
Sie muss vor allem anfangs einfach bedienbar sein, keinen
andauernden Wechsel zwischen Tastatur und Maus erfordern.
Sie sollte, soweit als Übungsmittel eingesetzt, nicht
mit Multimediaeffekten überlastet sein, sondern Übungen
auf einigen verschiedenen Wegen erlauben und den Schülern
erlauben, sich selbst zu korrigieren bzw. auch zu kontrollieren.
Der Schwierigkeitsgrad muss einstellbar und veränderbar
sein. Eine individuelle Lernzielkontrolle muss möglich
sein.
Ausstattung:
Ist-Zustand
Hardware Software
je ein Multimedia-PC mit Drucker Windows 98
und ein 486er in Medienecken Kl.3+4 Word 2000
Works 2000
je ein älterer Pentium-PC und ein Schreiblabor
486er in Medienecken Klasse 2 Lernwerkstatt Mühlacker
Blitzrechnen 1/2 und 3/4
Alfons Deutsch und Mathe
1 Multimedia-PC mit Internetzugang ADDY Deutsch und Mathe
im Lehrerzimmer Löwenzahn 3 und 4
Eine Digitalkamera MS Encarta 99
Duden Multimedia
Kalkmonster
Soll Hardware Software
1 Server Easy Admin / OSD
je 2 Multimedia-PCs in Medienecken Windows XP Schullizenz
aller Klassen Office XP Schullizenz
je 1 Scanner in 8 Klassenräumen
je 1 Drucker in 8 Klassenräumen
1 Digitalkamera
1 CD-Brenner
1 Beamer
Anschaffungen:
Hardware Software
1 Server Easy Admin /OSD
kurzfristig:
6 Multimedia-PCs mit Drucker Windows XP Schullizenz
interne Vernetzung Word XP Schullizenz
Internetzugang für alle Computer
mittelfristig:
weitere 8 Multimedia-PCs mit Drucker
langfristig:
4 Scanner (je 1 in de 3. und 4. Klassen)
1 Beamer
Fortbildungskonzept
Das
Kollegium hat in letzter Zeit 2 Fortbildungen im Medienzentrum
in Anspruch genommen. Zusätzlich haben sich die KollegInnen
in Eigeninitiative fortgebildet. So kennen sich die KollegInnen
inzwischen mit Textverarbeitung, mit der Nutzung des Internets
und der Arbeit mit Ordnern und Dateien aus. Wir haben
mit der Software „Zarb“, der Lernwerkstatt
und mit Löwenzahn gearbeitet.
Kollegen
wurden durch den Medienbeauftragten in die Nutzung der
Lernsoftware eingewiesen. Technische Hilfe leistet ihnen
ebenfalls der Medienbeauftragte.
Der
Medienbeauftragte nimmt an der Fortbildung „Netze
in Schulen – First Level Support“ teil.
Wir
werden in nächster Zeit weiterhin den kollegiumsinternen
Erfahrungsaustausch über Softwarenutzung und Erfahrungen
beim Einsatz des PC im Unterricht pflegen. Weiterhin suchen
und prüfen wir konkrete und unterrichtsbezogene Einsatzmöglichkeiten
der Neuen Medien.
Weitere Einweisungen können je nach Stand der Ausstattung
(Netzwerk, Internetzugang, Digitalkamera, Scanner) vom
Medienbeauftragten kurzfristig angeboten werden.
Kriterien für die Auswahl von Lernsoftware werden
wir gemeinsam finden.
Die Angebote des Medienzentrums und des „e-teams“
für schulinterne Fortbildungstage wollen wir auch
in Zukunft nutzen.
Finanzierungskonzept:
8
Medienecken mit je zwei bis vier Computer für einen
Klassenraum, vernetzt, mit Internet-Zugang, dazu die Peripheriegeräte
erfordern einen hohen finanziellen Aufwand. Allein ein
kompletter Multimedia-PC incl. Standardsoftware kostet
mit Peripherie ca. 1800€.
Klärung der Kosten für Administration und Wartung
Offene Fragen:
Wo
es an Lehr- und Lernmaterial, Musikinstrumenten und an
vielem anderen fehlt, erscheint es uns allerdings noch
wenig sinnvoll, große Geldbeträge aus dem Etat
in Computerinvestitionen zu leiten.
Welche finanziellen Anstrengungen sind noch vertretbar,
wenn selbst für die Anschaffung anderer Lehr- und
Lernmittel nicht genug Geld da ist?
3.2. Unsere Zielsetzungen für soziales Lernen
• Das Kind als Individuum in der Gemeinschaft
• Vermittlung von Werten, Kompetenzen und Normen
Unser Ziel ist es, dem Kind eine tragfähige Grundlage
für die Aneignung einer sich permanent verändernden
Welt zu ermöglichen.
1. Erziehung zu gegenseitiger Toleranz und Solidarität
2. Erziehung zur angemessenen Konfliktfähigkeit
3. Erziehung zu Friedfertigkeit, zur Ächtung jeglicher
Form von Gewalt
4. Erziehung zur Selbstständigkeit und eigenverantwortlichem
Handeln
5. Erziehung zu umweltgerechtem Handeln
Es
gilt Kinder zu stärken:
• Kinder müssen die Möglichkeit bekommen,
ihr Können unter Beweis zu stellen. Ihre Schwächen
dürfen im Umgang mit ihnen nur eine nachgeordnete
Bedeutung haben.
• Kinder brauchen Zuversicht und Verlässlichkeit.
Deshalb benötigen sie die Erfahrung, dass Bemühung
anerkannt wird.
• Kinder brauchen neben der in der Gesellschaft
dominierenden Überschätzung der Kopfleistung
eine gleichberechtigte Würdigung und Wertschätzung
ihrer sozialen, praktisch-handwerklichen und praktisch-künstlerischen
Fähigkeiten.
• Kinder brauchen Orientierung. Orientierung erwächst
aus der Begegnung mit den Menschen, die ihnen Vorbild
sind.
• Orientierung erwächst aus der Auseinandersetzung
mit den Fragen des Lebens. Kinder brauchen die Gewissheit,
dass ihre Ängste, Fragen und Sorgen ernst genommen
werden. Hierzu ist Zeit erforderlich, die oftmals auch
auf Kosten der Vermittlung von Lernstoff aufgewandt werden
muss.
• Und schließlich erwächst Orientierung
aus der Erfahrung von Gerechtigkeit und auch Konsequenz.
Kinder brauchen deshalb Lehrerinnen und Lehrer, Pädagoginnen
und Pädagogen, die ihnen gegenüber gerecht,
ehrlich und verlässlich sind.
Gewaltprävention
Schulleben vollzieht sich auf der Basis gegenseitigen
Respekts und Vertrauens. Dennoch sind das Erleben und
Bewältigen von Konflikten Teil des sozialen Miteinanders,
an dem es in alltäglichen Situationen gemeinsam ständig
zu arbeiten gilt. Bei diesem Prozess unterstützen
sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenseitig
in ihrer klaren Ablehnung von Gewalt.
Präventative Maßnahmen:
• Die Kinder sollen die gemeinsam erarbeiteten Vereinbarungen
zum friedlichen Zusammenleben kennenlernen und einhalten.
• Erziehung durch Vorbild (Lehrerinnen, Lehrer,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemühen sich selbst
um freundlich und gewaltfreie Zuwendung zu den Kindern
und untereinander)
• Einübung von gewaltfreier Konfliktbewältigung
(z.B. durch Sozialtraining)
• Einbeziehung der Beratern in Maßnahmen der
Gewaltpräventation
• Durch gewissenhaft ausgeübte Aufsichten sollen
sich Kinder einerseits beaufsichtigt, andererseits aber
auch beschützt fühlen.
• Gewalt (auch verbal) wird von den Aufsichten nicht
zugelassen.
Gegenwärtige
Maßnahmen:
1. Beratung und Absprachen in der Klasse
2. Schulordnung der Grundschule Leteln
3. Schülerdienste (Streitschlichter)
3.2.1.
Schulordnung
Grundregeln
für das Zusammenleben an der Grundschule Leteln
Schülerinnen
und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sollen sich in
unserer Schule wohl fühlen und ungestört lernen,
arbeiten und spielen können. Dafür muss einer
auf den anderen Rücksicht nehmen.
•
Wir wollen höflich und freundlich miteinander umgehen.
• Wir wollen niemanden beleidigen, beschimpfen oder
auslachen.
• Wir wollen versuchen, Streitigkeiten friedlich
zu lösen.
• Wir wollen uns gegenseitig bei der Arbeit helfen.
• Wir wollen andere nicht bei der Arbeit stören.
• Wir wollen ordentlich mit eigenen und fremden
Sachen umgehen.
Regeln in der Schule und in den Klassen:
•
Wir dürfen das Schulgebäude ab 8.00 Uhr betreten
und müssen es um 13.25 Uhr zügig verlassen.
• Wir kommen pünktlich zum Unterricht.
• Wir bringen keine Wertgegenstände mit in
die Schule.
• Wir wollen unsere Schule, die Klassenräume
und das Schulgelände sauber halten.
• Unseren Abfall bringen wir in die richtigen Müllbehälter.
• Wir wollen im Schulgebäude nicht laufen und
lärmen, damit andere Klassen nicht bei der Arbeit
gestört werden.
• Mit Einrichtungsgegenständen und Materialien
gehen wir sorgfältig um.
• Wir dürfen die Fenster nur öffnen, wenn
eine Lehrkraft dabei ist.
• Die Klassendienste wollen wir sorgfältig
ausführen.
• Die Jacken und Turnbeutel hängen wir an die
Garderobe auf dem Flur.
• Nach dem Unterricht räumen wir unseren Arbeitsplatz
auf und stellen die Stühle hoch.
• Fundsachen geben wir beim Hausmeister ab.
Regeln in den Pausen und auf dem Schulgelände:
•
Wir bringen die Spielgeräte am Ende der Pause an
ihren Platz zurück.
• Wir werfen nicht mit Gegenständen (Schneebälle,
Rindenmulch, Steine, Zapfen usw.).
• Wir gehen vor Unterrichtsbeginn um 8.05 Uhr nicht
auf den Sportplatz.
• Wir halten uns in den Pausen nicht im Schulgebäude
auf.
• Wir spielen auf dem Schulhof nicht Fußball.
• Für Ballspiele dürfen wir nur Weichbälle
benutzen.
• Bei der Benutzung der Tischtennisplatten halten
wir uns an den Benutzungsplan.
• Im Eingangsbereich der Schule und im Bereich des
Kellerabgangs spielen wir nicht.
• Wir halten die Toiletten sauber und benutzen sie
nicht als Spielplatz.
• Der Schulhof darf während der Pausen nicht
verlassen werden.
• Bei Verletzungen wenden wir uns sofort an die
Aufsicht.
• Wir klettern nicht auf Bäume und Zäune.
• Auf dem Schulgelände fahren wir nicht mit
dem Fahrrad.
Hinweise für Eltern:
•
Auf dem Schulgelände ist das Rauchen verboten.
•
Im Krankheitsfall soll die Schule möglichst schon
am ersten Tag benachrichtigt werden.
• Hunde dürfen nicht auf das Schulgelände.
Es ist wichtig, dass alle Vereinbarungen eingehalten werden.
Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Konsequenzen
rechnen.
3.3. Schuleingangsphase
Das
Förderkonzept der Grundschulen Minden-Ost:
Hafenschule, Meißen, Leteln, Dankersen
Der
vorliegende erarbeitete Konsens der vier Grundschulen
ist als Grundlage für darüber hinausgehende
Förderkonzepte zu sehen, denn jede Grundschule hat
sich nach ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen
zu richten.
Die
Schuleingangsphase der Grundschule Leteln ist jahrgangsbezogen
gegliedert.
In
der Schuleingangsphase ist es die Aufgabe der Grundschule
alle Kinder so zu fördern, dass sie am Ende dieser
Schuleingangsphase (Ende 2. Schuljahr) die Anforderungen
der Richtlinien und Lehrpläne in den Fächern
erreichen können.
Hierbei ist es besonders wichtig, Kinder mit Entwicklungsverzögerungen
in allen Bereichen so zu fördern, dass sie im Verlauf
der Schuleingangsphase diese Ziele erreichen können.
(§
1 AO-GS: Förderung der Schüler unter Berücksichtigung
ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung: Vermittlung
grundlegender Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten;
Hinführung zu systematischeren Formen des Lernens
als Grundlage für die weitere Schullaufbahn; Erhaltung
und Förderung der Lernfreude)
Förderung zielt dabei nicht auf den absoluten Ausgleich
individueller Unterschiede im Hinblick auf Homogenisierung
der Lerngruppe, sondern versucht die Entwicklungsmöglichkeiten
eines jeden Kindes zu erkennen und zu realisieren.
In
den ersten Schulwochen erfolgt eine Diagnose über
den individuellen Lernstand eines jeden Kindes.
Die
Lehrkraft führt eine Diagnose für jedes Kind
durch und erarbeitet Möglichkeiten zur individuellen
Förderung des jeweils betroffenen Kindes.
Der Bereich der „Diagnosen und Therapien“
weist besonders für die betroffenen Lehrer noch zahlreiche
ungelöste Fragen auf. Schulinterne und schulexterne
Fortbildungsmaßnahmen sind zwingend erforderlich.
Dabei ist die Kooperation mit benachbarten Schulen hilfreich
und erstrebenswert. Eine sozialpädagogische Fachkraft
kann bei Fragen einbezogen werden.
Die
Arbeit in der Schuleingangsphase stellt hohe Anforderungen
an die Fähigkeiten der Lehrkräfte zur äußeren
und inneren Differenzierung.
Entsprechend ihrer individuellen Lernvoraussetzungen und
der erforderlichen Lernzeit arbeiten Schüler an vorbereiteten
Aufgaben der inneren Differenzierung.
Bei besonderem Bedarf werden Fördergruppen auch in
äußerer Differenzierung, dabei auch klassenübergreifend,
gebildet.
Folgende
Voraussetzungen müssen geschaffen werden:
?
Der Klassenlehrer unterrichtet die Fächer: Deutsch,
Sachunterricht und gegebenfalls Religion, Kunst/Musik
Daher kann die Stundentafel im Bezug zur Durchlässigkeit
und Flexibilität effektiver genutzt werden.
Es sollte fächerübergreifend unterrichtet werden.
?
Stundenplan: Mo – Fr liegen die Stunden 1 und 2
der Jahrgänge 1 und 2 immer parallel (evtl. auch
Jahrgang 3 wenn möglich)
Folgen/Möglichkeiten:
Klassen und Jahrgänge können vernetzt werden
für Förder- und anderen Projektunterricht (z.
B. Kunst, Sachunterricht, Sprache)
Förderung:
Austausch zwischen
1 a und 1 b
1 a und 2 a
1 b und 2 b
1a uund 1 b mit 2 a und 2b
Die
Klassenlehrer der Jahrgänge 1 und 2 bilden eine Einheit.
Die Klassenlehrer sind gleichzeitig Fachlehrer im anderen
Jahrgang, so dass Lehrkräfte und Schüler im
ständigen Kontakt bleiben.
Einsatz
von „Lese- und Rechenmüttern“ unter Führung
des Klassenlehrers.
Zeigt
es sich, dass lernschwache Kinder trotz Förderung
die verbindlichen Anforderungen am Ende der Klasse 2 nicht
erreichen werden, wird in Absprache mit dem jeweiligen
Kind und dessen Eltern der individuelle Übergangszeitpunkt
von Klasse 2 und Klasse 1 festgelegt.
Diese Kinder erhalten drei Jahre Zeit um die Lernziele
der Klasse 2 zu erreichen.
Auch
lernstarke Schüler werden in ihrem individuellen
Lerntempo durch innere und äußere Differenzierung
gefördert. Die Möglichkeit, bei entsprechendem
Können und Wissen in die 2. bzw. 3. Klasse zu wechseln,
besteht für diese Schüler ebenso. Im Unterricht
der 2. Klasse werden diese Kinder weiterhin individuell
unterstützt.
Nicht
nur im Hinblick auf Diagnose und Förderung ist eine
enge Kooperation benachbarter Grundschulen wünschenswert,
auch gemeinsame Ganztagskonferenzen bieten sich an Erfahrungen
in Bereichen der Arbeit am Schulprogramm und Projekten
auszutauschen, Fortbildungen gemeinsam abzuhalten, Strategien
und Lösungswege zu entwickeln.
Für
mögliche Miniprojekte wird eine Auswahl an Themen
und Material angestrebt, die für interessierte Lehrkräfte
und Schulen verfügbar ist.
4. Wir gestalten unsere Schule gemeinsam
4.1. Schulleben / Rituale
Zusammenarbeit mit anderen FV / Schulen / Vereinen
• Schulfeste
• Theaterveranstaltungen
• Rosenmontagsfeier mit dem gemeinsamen Frühstück
• Projekttage
• Mathematik - Olympiade
• Sportturniere
• Gesundheitsförderung Rückenschule „Felix
Fit“
Informationsveranstaltungen
für die Eltern
• Einschulung
• Elternsprechtag
• 4. Schuljahr: Übergang zur weiterführenden
Schule
• Elternabend
• Vorträge (Autoren, Polizei, „Felix
Fit“)
• Stammtisch
Schriftliche Informationen für die Eltern
• ABC des Schulanfangs
• Heft "Tipps und Infos"
• Halbjahreskalender mit Terminen
• Infos weiterführende Schulen
• Übersicht der Anmeldefristen
• Lernstanderhebungen
• Fahrradführerschein
Lesewettbewerb
Es nehmen Kinder aus allen vier Schuljahren teil. Die
Teilnahme ist freiwillig. Aus jeder Klasse werden klassenintern
zwei Kinder für die Vorentscheidung ausgewählt
(das Verfahren wird vom jeweiligen Klassenlehrer bestimmt).
Auf Jahrgangsebene lesen die zwei Kinder jeder Klasse
in einer Endausscheidung der Lehrerjury vor. Die Sieger
werden während einer Siegerehrung mit Preisen prämiert.
Weihnachtsfeiern
Anfang November werden die Termine für die Weihnachtsfeiern
festgelegt. Jede Lehrkraft trägt den Termin in die
Liste ein. Dadurch werden Doppelbelegungen vermieden.
Die Dekoration der Weihnachtskrippenspiele kann durch
Absprachen für mehrere Klassen genutzt werden.
Weihnachtliches Kekse backen
Auch die Termine für die Benutzung der Schulküche
wird durch einen Belegungsplan festgelegt. Ebenfalls ab
Anfang November wird diese Liste für das Backen von
Keksen ausgehängt.
4.2.
Kooperationsformen (der Lehrer/Schulleitung)
Um einen reibungslosen Betrieb unserer Schule zu gewährleisten
sind folgende Kooperations- und Kommunikationsformen vorhanden:
• Besprechung der Stoffverteilung in den einzelnen
Fächern der jeweiligen Stufe (Parallelarbeit)
• Austausch von Materialien
• Regelmäßiger Austausch und Absprachen
• Ausführung gemeinsamer Unterrichtsvorhaben,
unterstützt durch schulinterne Fortbildungsveranstaltungen
• Gesprächsbereitschaft im Kollegium
• Dienstbesprechungen
• Konferenzen (einmal monatlich) und pädagogische
Konferenzen
• Jeder Kollege übernimmt im Rahmen seiner
sonstigen Aufgaben andere Zuständigkeiten in eigener
Verantwortung
• Bei Bedarf werden in Arbeitsgruppen Aufgabenbereiche
zur Beschlussfassung vorbereitet
• Beratungstätigkeit für Schüler,
Eltern, Kollegium
• Ausbildung von Lehramtsanwärtern und Betreuung
von Praktikanten bringen enge Kontakte zum Studienseminar
und zu diversen Universitäten mit sich
4.3.
Kooperation mit den Eltern
Ohne Elternbeteiligung kann Schule heute ihre differenzierte
Aufgabe nicht erfüllen. Schulische Bemühungen
können nur dann erfolgreich sein, wenn sie auch von
den Eltern mitgetragen werden. Sie sind verantwortliche
Partner im Erziehungsprozess.
Über die pädagogischen und erzieherischen Ziele
der Schule muss Konsens bestehen, damit gegenseitige Unterstützung
gewährleistet ist. Ein ständiger Dialog, auch
außerhalb der Gremien, unterstützt den Bildungs-
und Erziehungsauftrag von Schule. Es bieten sich viele
Gelegenheiten zum Gedankenaustausch an.
Die
festgelegten Gremien von Elternmitarbeit sind:
• die Schulpflegschaft
• die Klassenpflegschaften
• die Klassenkonferenzen
• der Förderverein
Diese Gremien tagen - mit Ausnahme der Klassenkonferenzen
- in festen Intervallen auf das jeweilige Schuljahr verteilt.
4.3.1. Eltern - Informationen
Sowohl die Schulleitung als auch die jeweiligen Lehrkräfte
geben zahlreiche schriftliche Informationen an die Eltern
heraus. Zum jeweiligen Halbjahr erhalten z. B. alle Eltern
einen Kalender, der die festgelegten Termine der nächsten
Monate enthält. Besonders die Eltern der Lernanfänger
werden mit übersichtlichem Informationsmaterial über
unsere Schule versorgt.
Weitere
Informationen
• Homepage der Grundschule Leteln
4.3.2. Elternmitarbeit
Neben den festgelegten Gremien findet an unserer Schule
in folgenden Bereichen ständige Elternmitarbeit statt:
• Begleitung und Unterstützung bei Ausflügen
und Wanderungen
• Begleitung und Unterstützung beim „Alternativen
Sportfest“
• Mitgestaltung unserer Schulfeste
• Leitung oder Mitarbeit bei unserer Projektwoche
• Mitarbeit bei klasseninternen Projekten
• Ausrichten der Cafeteria beim Elternsprechtag
• Mitarbeit beim Leseprozess der ersten Schuljahre
("Lesemütter")
• Kekse backen in der Weihnachtszeit
Auch bei Einzelaktionen, wie z.B. die Umgestaltung des
Schulhofs oder der Bau des „Grünen Klassenzimmers“
und des Klettergerüstes, haben Eltern immer unterstützt
und mitgearbeitet.
4.3.3.
Übergangsberatung
1. An einem Elternabend im 3. Schuljahr bietet es sich
an, mit den Eltern über den Übergang zur weiterführenden
Schule zu sprechen. Anhaltspunkte für die Beobachtung
des Kindes könnten sein:
o seine Selbständigkeit
o die Fähigkeit Misserfolge zu ertragen
o Verlässlichkeit (Ordnung, Hausaufgaben)
o Einsicht in die Notwendigkeit schulischer Arbeit
o Das selbständige Aneignen von Wissen
o Offen sein, neugierig sein
o Merkfähigkeit (Langzeitgedächtnis)
o Soziale Reife
2. Im ersten Halbjahr des 4. Schuljahres findet im November
ein erstes Beratungsgespräch statt. Zu diesem Termin
können die Eltern ihre Kinder mit einem Beurteilungsbogen
einschätzen (siehe Anlage 6). Auch die betroffenen
Lehrkräfte füllen diesen Bogen aus. Die vorliegenden
Einschätzungen ermöglichen eine breite Diskussionsgrundlage
in den Gesprächen. Im Vorfeld werden die Eltern über
folgende Punkte informiert:
o Informationsabend mit Themen wie Schulformberatung (Schulleitung)
o Kriterien für den Übergang (Schulleitung und
KlassenlehrerIn)
o Besuch weiterführender Schulen
o Aussage über die Schulerwartung
3. Ende des ersten Halbjahres findet bei Bedarf ein zweites
Beratungsgespräch statt. Aktuelle Leistungen und
Entwicklungen können aufgezeigt und zur Entscheidungsfindung
beitragen.
4.3.4.
Verlässliche Grundschule
Mit der Gründung der Verlässlichen Grundschule
gab es ab dem Schuljahr 2000/2001 die Möglichkeit,
eine verlässliche Halbtagsbetreuung für berufstätige
Eltern anzubieten. Die Trägerschaft für diese
Einrichtung übernahm der Förderverein der Grundschule
Leteln.
Drei Betreuungskräfte bieten den Kindern ein motivierendes
Programm mit Spielen und Basteleien, gemeinsamem Kochen
und stützen die Verlässlichkeit der Betreuung
durch feste Rituale. Inzwischen hat die Gruppe einen eigenen,
kindgerecht ausgestatteten Raum.
5.
Zukünftige Aufgabenfelder/ Fortbildungen
5.1. Entwicklungsziele
Übergeordnete
Ziele:
Auch
zukünftig wird die Vermittlung von Wissen aus vielen
Sachbereichen und die Förderung der grundlegenden
Kulturtechniken ( Lesen, Schreiben, Rechnen) Schwerpunkt
und
wichtigstes Ziel unserer Arbeit in der Schule sein.
Auch
die in jüngster Vergangenheit manchmal zu kurz gekommenen
Sekundärtugenden, genannt seien hier
Pünktlichkeit, Fleiß, Sauberkeit, Ordnung und
Ausdauer, sollen wieder einen höheren Stellenwert
einnehmen.
Durch
höflichen und respektvollen Umgang miteinander wollen
wir die freundliche Lernatmosphäre unserer Schule
weiter hervorheben.
Um
gerade das letztgenannte Ziel zu erreichen, sollen in
nächster Zeit einige konkrete Maßnahmen gefördert
werden.
•
Schulhofumgestaltung
Da unsere Schule sich als „Schule im Grünen“
versteht, werden
Anstrengungen unternommen mehr grüne Inseln auf dem
Asphalt
einzurichten.
•
Weiterentwicklung des „ Grünen Klassenzimmers“
Das bestehende „ Grüne Klassenzimmer“
im Schulgarten wird in
das Konzept des Lernens mit allen Sinnen einbezogen.
•
Weiterentwicklung des Schulgartens
Einbeziehung des selbstgezogenen Getreides und der Kartoffeln
in
den Unterricht. Backen im schuleigenen Lehmbackofen.
•
Einrichtung einer Schülerbücherei
Planung, Aufbau und Ausführung in Raum der ehemaligen
Leihstelle der Stadtbibliothek.
6. Evaluation
6.1. Allgemeine Vorbemerkungen
Evaluation ist die systematische Sammlung, Analyse und
Bewertung von Informationen über schulische Arbeit.
Der
erste Schritt dazu ist, wenn jeder Lehrer oder jede Lehrerin
im eigenen Unterricht sich selbst und den Erfolg des Unterrichts
überprüft. Ein zweiter Schritt ist die Zusammenarbeit,
gemeinsame Planung und Erfolgskontrolle bei parallel unterrichtenden
Lehrkräften und die Absprache und die Zielfestlegungen
in Fachkonferenzen. Zusammen mit Absprachen und Überprüfungen
im gesamten Kollegiumsrahmen (Lehrerkonferenz) und in
der speziell dafür eingesetzten Evaluationsgruppe
bilden diese Vorgehensweisen die Interne Evaluation.
So
verstandene Evaluation gibt es an unserer Schule schon
seit langer Zeit. Sie kann aber sicherlich noch intensiviert
und institutionalisiert werden. Vor allem Hinblick auf
das neu erstellte Schulprogramm wird sich immer wieder
neu die Notwendigkeit der Überprüfung und Überarbeitung
ergeben. Wie weit es sinnvoll sein wird, in festen Gremien
und in vorgegebenen Zeitabständen "Evaluationstreffen"
zu veranstalten, oder ob Zusammenkünfte nach Bedarf
mehr Erfolg versprechen, wird bei der Arbeit mit dem Schulprogramm
deutlich werden.
Zu
einem späteren Zeitpunkt, wenn allen Kollegen die
Arbeit nach Schulprogramm und die dazu gehörenden
Evaluationstechniken vertraut sind, kann auch an Externe
Evaluation gedacht werden, sei es nun in Form der Zusammenarbeit
mit Kollegen anderer Schulen oder Beteiligung der Schulaufsicht.
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