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Schulprogramm


Wir veröffentlichen auf unserer Homepage unser Schulprogramm in Auszügen. Der vollständige Text kann auf Anfrage eingesehen werden.

Schulprogramm der Grundschule Leteln
Gliederung:


1. Präambel

2. Pädagogische Konzeption
2.1. Unser Motto
2.2. Unsere Leitgedanken

3. Unsere Schule als Ort des Lernens
3.1. Zielsetzungen und Vereinbarungen für den Unterricht
3.1.1. Sprache
3.1.2. Mathematik
3.1.3. Sachunterricht
3.1.4. Sport
3.1.5. Kunst/Musik/Textiles Gestalten
3.1.6. Religion
3.1.7 Englisch
3.1.8. Förderunterricht/ Förderplan
3.1.9. Lernen mit Neuen Medien
3.2. Unsere Zielsetzungen für soziales Lernen
3.2.1. Schulordnung
3.3. Schuleingangsphase

4. Wir gestalten unsere Schule gemeinsam
4.1. Schulleben/Rituale
4.2. Kooperationsformen (der Lehrer/Schulleitung)
4.3. Kooperation mit den Eltern
4.3.1. Eltern - Informationen
4.3.2. Eltern - Mitarbeit
4.3.3. Übergangsberatung
4.3.4. Verlässliche Grundschule

5. Unsere künftigen Aufgabenfelder/ Fortbildungen
5.1. Entwicklungsziele

6. Evaluation
6.1. Allgemeine Vorbemerkungen
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1. Präambel

Die Grundschule Leteln liegt am nördlichen Stadtrand Mindens auf der rechten Weserseite. Neben Leteln umfasst der Einzugsbereich auch die Stadtteile Aminghausen und Päpinghausen. Zur Zeit besuchen 154 Kinder (69 Mädchen und 85 Jungen) die Grundschule Leteln. Sie werden in acht überwiegend kleinen und jahrgangshomogen Klassen mit bis zu 21 Schülern von neun Lehrkräften unterrichtet.

Die Schule verfügt über acht Klassenzimmer, einen Kunst - Werkkeller und eine kleine Küche. Zu den schuleigenen Sportanlagen gehören ein Lehrschwimmbecken und eine Turnhalle, die auch von örtlichen Vereinen genutzt werden. Die Rasenfläche des Schulhofes ist mit Kletter- und Spielgeräten ausgestattet. Zentrales Spielgerät ist das durch den Förderverein gebaute Klettergerüst. Auf dem asphaltierten Teil des Schulhofes befinden sich zwei Tischtennisplatten, eine marode Sitzecke und aufgemalte Hüpfspiele. An den Schulhof grenzt ein kleiner Rasensportplatz mit Aschenlaufbahn und einer Weitsprunggrube. Hinter dem Schulgebäude liegt der Schulgarten mit Rasenflächen, der auch für Feste genutzt werden kann. In diesem Bereich der Schule gibt es noch einen Lehmbackofen und das grüne Klassenzimmer. Der Lehmbackofen unserer Schule ermöglicht ein Backen nach alter Tradition. Im grünen Klassenzimmer findet naturnaher Unterricht zwischen blühenden Blumen, Gräsern und Bäumen statt. Um die Schule herum liegen Wiesen, Felder und Hecken. Diese sind in kürzester Zeit zu Fuß zu erreichen. Die Weser als natürlicher Lebensraum fließt in Sichtweite an der Schule vorbei. Diese günstigen geografischen Gegebenheiten tragen dazu bei, den Schülern viele Themen des Unterrichtes in der Realbegegnung nahe zu bringen. Weitere außerschulische Lernorte, z.B. Bauernhof, Großbäckerei und Kläranlage liegen ebenfalls nicht weit von der Schule entfernt. Die Letelner Jägerschaft stellt jährlich Pflanzflächen zur Verfügung, auf denen die Viertklässler ihren eigenen Baum pflanzen dürfen. So ist die Schule auf vielfältige Art und Weise in die Letelner Dorfgemeinschaft eingebunden.

Eine engagierte Elternschaft und in besonderem Maße der Förderverein unterstützen die Schule in ihren pädagogischen Anliegen. Durch diesen Einsatz wurde eine Schließung der Grundschule Leteln vorerst abgewendet. Seit dem Schuljahr 2000/2001 ist in der Letelner Schule die Verlässliche Grundschule eingerichtet. Der Förderverein hat hierfür die Trägerschaft übernommen.

Die Grundschule Leteln ist eine kleine Schule mit dörflichem Charakter, in der Gemeinschaft eine große Rolle spielt. Eltern, Großeltern und Geschwister nehmen großen Anteil an den Veranstaltungen, jährlichen Projektwochen und am Schulleben. Die Schulpflegschaft gestaltet in jedem Jahr in Absprache mit dem Lehrerkollegium und mit Unterstützung der heimischen Geschäftswelt verschiedene Veranstaltungen.

2. Pädagogische Konzeption


2.1. Unser Motto

Grundschule Leteln – die ländliche Dorfschule im Grünen

2.2. Unsere Leitgedanken

In der Grundschule Leteln lernen wir mit allen Sinnen in freundlicher Atmosphäre verantwortliches Handeln zu Selbstständigkeit und respektvollen Umgang miteinander.

Neben der Förderung der grundlegenden Kulturtechniken legen wir besonderen Wert auf die Entwicklung von Fantasie und Kreativität.

Das Vertrauen der Schüler in die eigenen Fähigkeiten fördert verstärkt Eigeninitiativen und somit ein positives Selbstwertgefühl.

Individualität soll im Rahmen der Schulgemeinschaft eingebettet sein und die Chancen eröffnen, andere Schüler, auch aus anderen Kulturen, näher kennen zu lernen.
Sollte es dennoch zu Konflikten und Streitereien kommen, ist es unser Anliegen, sie in friedlicher Atmosphäre zu lösen und beizulegen.

Ein letzter wichtiger Leitgedanke wird an dieser Stelle aufgenommen.

So wie wir respektvollen Umgang miteinander erwarten, wollen wir bei unseren Schülern die Bereitschaft wecken, genau so respektvoll und verantwortungsbewusst mit der Umwelt umzugehen.

3. Unsere Schule als Ort des Lernens


Schulen haben einen Bildungs- und Erziehungsauftrag. In ihrem Bildungsauftrag sind sie an ministerielle Vorgaben gebunden. Im Erziehungsauftrag sind sie Partner der Eltern. Die Zusammenarbeit ist im Schulmitwirkungsgesetz geregelt. Mit dem Schulprogramm entwickelt jede Schule ihr eigenes Profil. Hier ergeben sich die Rahmenbedingungen für das, was Kinder zur Bewältigung gegenwärtiger und zukünftiger Lebenssituationen brauchen, um auf den Weg in die Selbständigkeit gebracht zu werden. Die Lehrer der Grundschule Leteln sind beständig darum bemüht Unterricht so zu gestalten, dass die Kinder das Lernen lernen und sich ihren Neigungen entsprechend entfalten können. Gemeinsam mit Eltern und Schülern werden Wege gesucht, um das soziale Miteinander gewaltfrei und harmonisch zu prägen.

3.1. Zielsetzungen und Vereinbarungen für den Unterricht
Um die Zielsetzungen des Bildungsauftrages erfüllen zu können, ist es notwendig die Qualität des Unterrichtes dauerhaft zu sichern. Die Fachkonferenzen leisten dabei wichtige Vorarbeit, auf deren Basis die Lehrerkonferenz die nötigen Absprachen trifft. Hier kann es keine endgültigen, festgeschriebenen Methoden und Vorschriften geben, da immer wieder hinterfragt werden muss, ob der aktuelle Standard den Bedürfnissen der Schüler und den Anforderungen der Richtlinien entspricht. Wichtig ist jedoch, dass Veränderungen gemeinsam besprochen und beschlossen werden und eine tragfähige Mehrheit finden, an deren Entscheidung sich alle Kollegen gebunden fühlen.


3.1.1. Sprache
Die Fachkonferenz Sprache hat für unsere Schule festgelegt, welche Ziele wir in diesem Fach erreichen wollen:

1. Der Sprachunterricht soll:
• einen wesentlichen Beitrag zum Bildungs- und Erziehungsziel leisten, indem er die sprachlichen Fähigkeiten der Kinder im Rahmen eines anregenden Schullebens entwickelt.
• den mündlichen Sprachgebrauch der Kinder als entscheidenden Ausgangspunkt fördern und weiter entwickeln.
• dafür sorgen, dass schriftlicher Sprachgebrauch und Umgang mit Texten aus Sprechsituationen heraus entwickelt und durch mündliche Sprachverwendung gefördert werden.
• in diesen Bereichen das Lesen- und Schreibenlernen und auch das Rechtschreiben funktional einbeziehen.
• die Kinder befähigen, Sprache zu untersuchen sowie über Sprachgebrauch und Sprache nachzudenken.
• diese angegebenen Ziele integrativ verfolgen.

2. Arbeitsformen im Sprachunterricht
Da jeder Unterricht zugleich Sprachunterricht ist, und andererseits der Sprachunterricht Themenbereiche aus anderen Fächern aufgreift, überdies Sprachunterricht immer zugleich gemeinsamer und differenzierender Unterricht sein muss, findet hier je nach Ziel und Situation die gesamte Palette der Arbeitsformen ihre Anwendung.


3. Lernzielkontrollen im Sprachunterricht
Lernzielkontrollen sollen nicht nur in Form von Diktaten, Wörterdiktaten und Aufsätzen, sondern darüber hinaus als Grammatikarbeiten in die Bewertung einfließen. Grundlage für diese Grammatikarbeiten ist das Regelheft. Didaktisches Material in unterschiedlichen Variationen, z.B. als Memories, Puzzles, Kreuzworträtsel und dergleichen sollen den Unterricht abwechslungsreicher gestalten. Als weitere Grundlagen für Leistungsbewertung sollen beispielsweise die Heftführung, Gedichthefte, konstruktive Mitarbeit und allgemeine Einsatzbereitschaft dienen.


Längerfristige Projekte "Lesen"
1. und 2. Schuljahr: Klassenbücherei und Druckerei

Klassenbücherei:
• Ausleihe von Büchern durch die örtlichen Büchereien
• Aufbau der Klassenbücherei
• Einführungsstunden für die 1. Klassen, z.B. Fähnchenprinzip als Orientierungshilfe, Kennzeichnung nach Themen
• Umgang und Pflege der Bücher (unnötiges Herumtragen im Ranzen vermeiden)
• Leseschulung mit „Lesemüttern“
Druckerei:
• Vorstufe: Einzelne Buchstaben / kleine Druckkästen nutzen
• Einführung in Drucktechniken: Ordnen der Buchstaben, Drucktechniken, Säubern des Materials
• Drucken in Kleingruppen
• Absprachen mit anderen Gruppen und der Parallelklassen
3. und 4. Schuljahr: Erweiterung der Klassenbücherei/ Projekte

Klassenbücherei:
• Erweiterung der Klassenbücherei
• Einführung eines Leseclubs: Es werden Absprachen über gute und schlechte Bücher ausgetauscht
• Teilnahme am Projekt „Leserucksack“
• Lesen von Ganzschriften im Unterricht
• „Das sind unsere Lieblingsbücher“ – Erstellen einer Hitliste
• „Gedichtewerkstatt“ – Lesen und schreiben von Gedichten

Schülerbücherei:
Nach der Schließung der Außenstelle der Stadtbücherei Minden werden die alten Räumlichkeiten neu gestaltet und zu einer Schülerbücherei aufgebaut.

3.1.2. Mathematik


In der Fachkonferenz Mathematik wurden folgende Vorgaben für das Fach Mathematik gemacht:

1. Aufgaben und Ziele im Mathematikunterricht
Die Schüler sollen
• Kenntnisse über Zahlen, Formen und Größen gewinnen
• mathematische Fähigkeiten erwerben und zum Ende der Grundschulzeit die vier Grundrechenarten mündlich und schriftlich sicher anwenden können.
• Fähigkeiten zur Lösung mathematischer Probleme entwickeln und Sachzusammenhänge entdecken
• eine positive Einstellung zum mathematischen Arbeiten aufbauen

2. Unterrichtsgestaltung
Neben der besonderen Bedeutung des konstruktiven, entdeckenden Lernens ist das ständige Üben ein wichtiger Bestandteil des Mathematikunterrichtes. Die verschiedenen Formen des sozialen Lernens, der Einsatz unterschiedlicher Medien, die Berücksichtigung der verschiedenen Darstellungsformen und die Differenzierungsmöglichkeiten bestimmen die Arbeitsweise im Mathematikunterricht.

3. Lernzielkontrolle
Die Fachkonferenz empfiehlt feste Vereinbarungen bei der Bewertung von Klassenarbeiten, die im Kollegium abgesprochen werden. Gerade im Mathematikunterricht sind klare, verbindliche Bewertungsmaßstäbe notwendig.

Im Regelfall sollen folgende Bewertungen für Klassenarbeiten gelten:
• Benotung der Arbeiten nach der "dynamischen Notenskala". Bei halber Punktzahl gilt Note 4, die mit der Lösung der Grundaufgaben erreichbar sein sollte.
• Differenzierung während der Vorbereitung der Arbeiten, bei den Arbeiten selbst keine Differenzierung
• Punktabzug, wenn Größenangaben bei Umrechnungsaufgaben fehlen
• Fehlendes Komma bedeutet ein Fehler
• Bewertung von Sachaufgaben:
Frage: ein Punkt
Rechnung: je ein Punkt für richtiges Aufstellen der Rechnung und richtiges Ergebnis
Antwort: ein Punkt für richtige Formulierung
Im Einzelfall können Bewertungen durch die Aufgabenauswahl variieren.

3.1.3. Sachunterricht


Der Sachunterricht folgt den zur Zeit gültigen Richtlinien und Lehrplänen.
Die Fachkonferenz Sachunterricht der Grundschule Leteln hat einen Stoffplan erstellt, der die Aufgabenfelder abdeckt, die uns besonders wichtig sind. Er enthält verbindliche Themenbereiche und Vorgaben. Die Gestaltung des Unterrichtes erfolgt in Absprache mit den jeweiligen Stufenkollegen, bezogen auf die Lernausgangslage der jeweiligen Klassen und die individuellen Bedürfnisse der Schüler.

Geografie
• Kenntnis der Schulumgebung (Wo wohnen die Kinder der Klasse?)
• Kennenlernen von Leteln, Aminghausen und Päpinghausen (markante Punkte und Gebäude)
• Die Stadt Minden und der Kreis Minden - Lübbecke
• Nordrhein-Westfalen und Deutschland

Verkehrserziehung
• Zurechtfinden auf dem Schulweg (Ampel, Schulbus usw.) - Unterstützung durch Busunternehmen und Polizeibeamte
• Mit dem ADAC – Parcours wird ein sicherer Umgang mit dem Fahrrad im Straßenverkehr ermöglicht
• Radfahrausbildung mit anschließender Prüfung
• Rücksichtnahme auf dem Bürgersteig mit Fahrzeug und Sportgerät (Fahrrad, City- Roller, Inline-Skates usw.)
• Schulverkehrsplan (kann auf Anfrage eingesehen werden)

Sexualerziehung
• Beziehungen und Sexualität
• Geschlechterrollen
• Familie und andere Formen des Zusammenlebens
• Sexuelle Orientierung und Identität
• Körper und Sexualität
• Die weiteren - im Lehrplan genannten Themen - sollen nur aufgegriffen werden wenn weitergehender Informationsbedarf bei den Schülern besteht.
• Es soll die Möglichkeit bestehen, geschlechtshomogene Gruppen zur Erleichterung der Kommunikation zu bilden.
• Jeder Lehrer muss selbst entscheiden, ob ein bestimmtes Thema unabhängig vom Lehrplan aufgegriffen werden soll.
• Die Eltern werden über Inhalte, Ziele und verwendete Materialien vorab informiert.

Unterrichtsgänge
• Aufsuchen der Wohnstraßen
• Besuch der öffentlichen Büchereien
• Besuch in der Großbäckerei „Bertermann“
• Weihnachtsbacken in der Schule oder in der Bäckerei
• Besuch des Druckhauses „Minderer Tageblatt“
• Besuch des Klärwerkes
• Baumpflanzaktion mit der Jägerschaft Leteln
• Besuch des Museums
• Besuch der St. Markuskirche
• Betriebsbesichtigungen Gärtnerei Tilch, Drabert (Büromöbel)
• Besuch der Feuerwehr/Feuerwache
• Besichtigung des Wasserstraßenkreuzes
• Besuch eines Bauernhofes

Methodische-didaktische Schwerpunkte
Für das Fach Sachunterricht hat die Fachkonferenz folgende Zielvorgaben gemacht:
• Die Schüler sollen aus verschiedenen Medien Informationen entnehmen und zu eigenen Arbeiten zusammenstellen können.
• Sie sollen die verschiedenen Sozialformen des Unterrichtes beherrschen, da diesen im Fach Sachunterricht eine besondere Rolle zukommt.
• Sie sollen nicht nur kognitive, sondern auch praktische Fähigkeiten entwickeln und einüben.
• Sie sollen lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen, sowohl für ihre individuelle Arbeit als auch für Gruppen- und Partnerarbeiten.

Das Erreichen dieser Ziele soll durch folgende Überprüfungskriterien festgestellt werden:
• Im Schuljahr wird eine Mappe zu verschiedenen Themen angelegt.
• Es werden am Ende der Unterrichtseinheiten Lernzielkontrollen durchgeführt.
• Es werden langfristige Hausaufgaben gestellt (z.B. das Mitbringen und Sammeln von unterrichtsrelevantem Material).
• Die Lehrer führen Listen, in denen die Ergebnisse der oben aufgeführten Überprüfungen festgehalten werden.

Außerschulische Unterrichtsorte
In allen Bereichen des Sachunterrichts pflegt unsere Schule Kontakte zu Experten und außerschulischen Lernorten. Diese Kontakte bestehen z.T. seit vielen Jahren und werden weiter gepflegt und aufrechterhalten, neue werden ständig gesucht und genutzt. Eine Liste mit Kontaktadressen befindet sich im Ordner des Schulprogramms und kann dort eingesehen werden.

3.1.4. Sport


Äußere Bedingungen:
Die Turnhalle bietet ausreichend Möglichkeiten für einen Sportunterricht, der sich an den gültigen Lehrplänen und Richtlinien orientiert. Sie ist mit zahlreichen Großgeräten ausgestattet. Einige sind allerdings schon viele Jahre alt und nicht mehr auf dem technisch neustem Stand. Eine Auswahl an Kleingeräten und Bällen, die vorwiegend der Körpererfahrung und Schulung der Grob- und Feinmotorik dienen, gehören zur üblichen Ausrüstung unserer Turnhalle. Bewegungsaufgaben und Spiele mit Alltagsmaterialien erhöhen das Angebot im Schulsport.

Vielfältige Möglichkeiten bietet der angrenzende Sportplatz. Auf der Rasenfläche können sämtliche Sportspiele der Grundschule ausgeübt werden. Die 50 m - Laufbahn ermöglicht Kurzstreckenläufe mit mehreren Teilnehmern. Die Sprunggrube ist für drei Absprungzonen ausgelegt. Das weitläufige Gelände mit dem angrenzenden Schulhof ermöglicht in den Sommermonaten vielfältige Sportangebote.

Durch das Lehrschwimmbecken wird allen Kindern der Grundschule Leteln eine wöchentliche Schwimmausbildung gesichert. Die Größe(ca. 8m x 15m) und die Ausstattung mit zahlreichen Schwimm- und Tauchhilfen gewährleistet eine gute Grundausbildung. Bis auf sehr wenige Ausnahmen lernen alle Kinder das Schwimmen. Zahlreiche Kinder absolvieren sehr erfolgreich die Schwimmabzeichen.


Schwerpunkte des Unterrichts:
Allen Kindern soll Spaß und Freude an der Bewegung vermittelt werden. Heutzutage jedoch treten immer häufiger Bewegungsdefizite bei Kindern auf und sie müssen erst lernen, sich richtig zu bewegen. Aber nicht nur in der Koordinationsfähigkeit gibt es große Defizite sondern auch im Bereich der Kooperationsfähigkeit. Daher legt unsere Schule großen Wert auf ein faires Miteinander, gegenseitige Hilfe und Anerkennung neben dem Wettkampfgedanken.
In den Klassen 1 und 2 werden schwerpunktmäßig die koordinativen Fähigkeiten gefördert und gefordert, um motorische Schwächen auszugleichen und auch eine Ausgangsbasis zum Erlernen neuer Bewegungsformen zu schaffen. Außerdem bereiten "kleine Spiele" die Kinder auf Mannschaftsspiele vor.
In den Klassen 3 und 4 ist ein Schwerpunkt das Spielen von Mannschaftsspielen, des weiteren Tischtennis, Bodenturnen, Geräteturnen, Tanz und Akrobatik und auch Aufgabenstellungen aus der Phantasie und Umwelt der Kinder (Spielgeräte aus Kartons, Dosen mit verschiedenen Aufgaben etc.).

Besonders im Tischtennis wurden in den letzten Jahren große Erfolge beim „Milchcup“ auf Landesebene erzielt.

Außerdem gibt es im Winterhalbjahr eine Fußballmannschaft, die an den jährlichen Kreismeisterschaften der Grundschulen teilnimmt.

Weiterhin bietet unsere Schule einen Sporttag an. Die Klassen 1. und 2. nehmen an einem „Alternativen Spieletag“ teil. Die Klassen 3. und 4. vergleichen sich bei den Bundesjugendspielen in der Leichtathletik. Zum Ende eines Schuljahres wird dieser leichtathletische Wettkampf für alle Schulen der Stadt Minden im Weserstadion durchgeführt.

3.1.5. Musik / Kunst / Textiles Gestalten

 

Der Musikunterricht soll Freude der Schülerinnen und Schüler am Singen und Musizieren entwickeln und ihre musikalische Wahrnehmungs-, Erlebnis- und Ausdrucksfähigkeit entfalten durch

• Kennenlernen eines umfangreichen Liedguts und das Singen im Klassenverband
• Teilnahme an einer Chor- AG und regelmäßige Vorführungen
• Umgang mit dem schuleigenen Orffinstrumentarium
• Musik hören und Kennenlernen klassischer Musikinstrumente
u.a. durch regelmäßigen Besuch von Schulkonzerten in Minden.

Der Kunst- und Textilunterricht soll

Freude und Interesse der Schülerinnen und Schüler an ästhetischen Ausdrucksformen wecken und fördern. Es werden Fähigkeiten und Fertigkeiten, Kenntnisse im Gestalten und in der kritischen Auseinandersetzung mit eigenen und fremden ästhetischen Objekten vermittelt.

Aufgrund eines schülerorientiert angelegten Kunstraumes haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit besonders viele Gestaltungstechniken auszuprobieren, wie z.B.
• Tonarbeiten
• Laubsägearbeiten
• Linoldruck
• Arbeiten mit Pappmache
• Web
• Stoffcollagen
• Diverse Experimente mit Farben

Es wird besonderer Wert darauf gelegt im Kunstunterricht die emotionale Erlebniswelt der Schülerinnen und Schüler mit einzubeziehen und somit einige Themen gemeinsam zu entwickeln.


3.1.6. Religion


Die Fachkonferenz Religion hat für unsere Schule festgelegt, welche Ziele wir in diesem Fach erreichen wollen.

Der Religionsunterricht soll:
• die religiösen bzw. kirchlichen Sitten, Institutionen und Vorstellungen, die den Kindern in ihrer Umwelt begegnen verständlich machen und dabei auch ausdrücklich Verständnis erwecken für andere Konfessionen und der aus Unkenntnis und Verständnislosigkeit erwachsenden Intoleranz den Boden entziehen.
• fundamentale anthropologische und ethische Sachverhalte, die den Kindern in ihrem Erfahrungshorizont begegnen, bewusst machen, sprachlich erschließen und ethisch einzuordnen helfen.
• einen sachgemäßen, selbstständigen und kritischen Umgang mit der biblischen Überlieferung anbahnen.
Die Arbeitsformen im Religionsunterricht
• stellen vielfach hohe Anforderungen an das sprachliche Auffassungs- und Ausdrucksvermögen und an die Fähigkeit zu kritischer Reflexion.
• sollen aber auch Intuition und Spontaneität entfalten.
• das freie Gestalten in bildnerischen Techniken und im Spiel ist eine wichtige Form der Erschließung im Religionsunterricht.


3.1.7. Englisch

Vorbemerkungen
Seit Beginn des Schuljahres 2003/2004 ist Englisch neues Pflichtfach in den 3. und 4. Klassen der Grundschulen in Nordrhein-Westfalen.

Von Anfang an ist der Unterricht ausgerichtet auf einen nachweisbaren Zuwachs an Sprachkompetenz. Die Kinder erwerben, erproben und festigen elementare sprachliche Mittel in einfachen Sprachhandlungssituationen. Sie entwickeln Interesse und Freude am Sprachenlernen und an fremden Lebenswelten und erwerben wirkungsvolle Strategien des Sprachenlernens.

Das pädagogische Leistungsprinzip in der Grundschule

Schülerinnen und Schüler an schulischen Leistungsanforderungen und den produktiven Umgang mit der eigenen Leistungsfähigkeit heranzuführen, ist eine wesentliche Aufgabe des Englischunterrichts.
Das pädagogische Leistungsprinzip wird in den Richtlinien für die Grundschule formuliert und gilt auch für den Englischunterricht ab Klasse 3. Leistung wird grundsätzlich als etwas Positives gesehen und setzt dort an, wo die Stärken des Kindes liegen. Lernstandsermittlung hat das Ziel, das Können des Kindes festzustellen und betont nicht seine Defizite. Der Lehrplan Englisch stellt fest, dass Lernfreude geweckt, positive Lernerfahrungen ermöglicht und die Bereitschaft zur Anstrengung entwickelt und erweitert werden sollen.

Diesen Vorgaben wird in den Feststellungen im Schulgesetz für das Land Nordrhein-Westfalen und in der Ausbildungsordnung für die Grundschule entsprochen. Sie bilden den verbindlichen Rechtsrahmen für die Ermittlung, Einschätzung und Dokumentation der Leistung im EGS.

Pädagogisches Leistungsprinzip
- Der Unterricht in der Grundschule geht stets von den individuellen Voraussetzungen der Kinder aus und leitet sie dazu an, ihre Leistungsfähigkeit zu erproben und weiterzuentwickeln. Die Leistungsanforderungen sind mit individueller Förderung zu verbinden.

Die Fähigkeit zu positiven und realistischen Selbsteinschätzung fördern
- Die Schülerinnen und Schüler werden an eine realistische Einschätzung ihrer Leistungsfähigkeit herangeführt. Ermutigung, Unterstützung und Anerkennung von Leistungen schaffen ein positives Lern- und Leistungsklima, das die Voraussetzung für die Entwicklung von Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit darstellt.

Leistungen bewerten
- Die Grundlage der Leistungsbewertung wird festgelegt im Schulgesetz und in der Verordnung über den Bildungsgang in der Grundschule.
- Sie orientiert sich an den Anforderungen des Lehrplans Englisch und am erteilten Unterricht im Fach Englisch.
- Sie berücksichtigt die Lernentwicklung
- Die verbindlichen Anforderungen gewinnen im Laufe der Grundschulzeit ein größeres Gewicht, auch hinsichtlich der Übergangsempfehlung zur weiterführenden Schule.
- In die Leistungsbewertung fließen alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen ein wie
? mündliche Beiträge
? praktische Beiträge
? kurze schriftliche Übungen
? Mitarbeit im Unterricht

Lehrplan Englisch in der Grundschule
Die pädagogische Orientierung der Leistungsbewertung gilt auch für den Englischunterricht in der Grundschule. Sie wird im Lehrplan Englisch verdeutlicht:
- Entwicklung von Lernfreude und Ermöglichung positiver Lernerfahrungen
- Bestätigung von individuellen Lernfortschritten und Anstrengungsbereitschaft
- Leistungsbeobachtung im Lernprozess
- Erheblich stärkere Gewichtung von Hörverstehen und Sprechen
- Dienende Funktion von Leseverstehen und Schreiben
- Zurückhaltende Handhabung der sprachlichen Richtigkeit in kommunikativen Situationen
- Anforderungsbezogene Kriterien am Ende der Klasse 4 im Vordergrund
- Kommunikationsbereitschaft und –fähigkeit, Spontaneität, Verständlichkeit und Verfügbarkeit elementarer Redemittel
- Notengebung von Anfang an


Unterrichtsmaterial
Nach Absprache mit vielen anderen Grundschulen im Bereich Petershagen und im nördlichen Teil Mindens haben wir uns bei der Einführung im Schuljahr 2003/2004 für das Unterrichtswerk „Playway“ von Klett entschieden. Dieses Lehrwerk ist schon mehrere Jahre in Bayern und in Österreich erprobt und eingesetzt worden. Es bietet folgende Materialien zur Arbeit im Unterricht:

? Pupil’s Book
? Activity Book
? Word Cards
? Picture Cards
? Story Cards
? CD’s
? Videos

Weiterhin werden diverse Geschichten und Kinderbücher in englischer Sprache genutzt. Auch moderne Lieder, Reime und aktuelle Tänze werden in den Unterricht eingebaut. Die Materialien werden ständig ergänzt und erweitert. Das breite Angebot ermöglicht den Kindern einen vielfältigen Zugang zur englischen Sprache.


3.1.8. Förderunterricht/ Förderplan


An unserer Schule wird Förderunterricht nach den Vorgaben der Richtlinien erteilt. Nicht alle Schüler sind in allen Fächern gleich leistungsfähig, aber alle haben den gleichen Anspruch auf individuelle Förderung. Bei dem einen kann es nötig sein, dass Defizite aufgearbeitet werden müssen, bei dem anderen soll vielleicht eine besondere Begabung oder Neigung weiter gefördert oder ausgebaut werden. Der Förderunterricht trägt beidem Rechnung.

Die KlassenlehrerInnen teilen die Fördergruppen ein und entscheiden über die Inhalte.

3.1.9. Medienkonzept

Vorbemerkungen:

Hat sich die Beherrschung von Computer und Internet neben Lesen, Schreiben und Rechnen zu einer unverzichtbaren Kulturtechnik entwickelt?
Es scheint, dass ohne diese Fähigkeit die Teilnahme an einigen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens zunehmend eingeschränkt wird.
Die Entwicklung zur Informations- und Wissensgesellschaft ist auch für die Grundschule eine Herausforderung. Hier müssen Grundlagen zur Entfaltung dieser neuen Kulturtechnik gelegt werden. Wir müssen die Möglichkeit schaffen, dass Schülerinnen und Schüler sich mit den Neuen Medien auseinandersetzen können. Wir wollen deren Möglichkeiten und Grenzen aufzeigen und sie als alltägliches Arbeitsmittel zu nutzen lehren.

Auch in unserer Schule findet daher schon seit einigen Jahren der Computer seinen Platz im Schulleben.
Wir haben uns lange mit folgenden Fragen auseinandergesetzt:
Wo zeigen sich PC und Internet bei der Unterstützung des Lernens und Arbeitens wirklich effektiv?
Wie weit müssen der Computer und das Internet selbst und die Arbeit damit Inhalt des Unterrichts sein?

In der Sekundarstufe II wird zunehmend mit PCs gearbeitet. Schon in der Grundschule müssen Grundlagen für diese Arbeit gelegt werden, vor allem bei Kindern, die zu Hause keinen Zugang zu Neuen Medien haben.

Der PC ist allerdings nicht als Allheilmittel zu sehen. Er kann keine Primärerfahrungen ersetzen, kann allenfalls die Möglichkeiten der Erfahrung erweitern, die bisherigen Arbeitsformen ergänzen und bereichern. Das Internet kann wie auch Bücher und andere Begegnungsformen mit Lerngegenständen zu entdeckendem Lernen anregen. Der Computer kann individuelles und differenziertes Lernen ermöglichen.

Der PC soll für ganz alltägliche Unterrichtsarbeit in konkreten Sachzusammenhängen genutzt werden. Deshalb muss der Umgang mit dem Computer auch im Fachunterricht geplant werden. Ein pädagogisches Konzept muss entwickelt werden, damit die Ausstattung der Schule darauf abgestimmt werden kann. Sonst sind Fehlinvestitionen vorprogrammiert.

Lernziel Medienkompetenz

Medienkompetenz ist eine wichtige Schlüsselqualifikation, um heute lebenslanges Lernen möglich zu machen. Unser Ziel muss es deshalb sein, dass alle SchülerInnen am Ende des 4. Schuljahres über Kompetenzen in der Nutzung des Computers verfügen.

Dabei müssen die SchülerInnen nicht nur lernen, wie man im Internet an Informationen zu einem Sachgebiet kommt, sondern vielmehr auch, wie man Informationen beurteilt und auswählt. Erst daraus erwächst die „Medienkompetenz“.
Alle Kinder sollen in unserer Grundschule lernen, beim Lernen selbstverständlich mit Computern umzugehen.
SchülerInnen sollen Erfahrungen damit sammeln, selbst Angebote zu produzieren und sich mit anderen Menschen auf elektronischem Weg auszutauschen.
Sie sollen den PC als Arbeitsgerät erfahren. Er bietet vielfältige Möglichkeiten selbstständigen Arbeitens. Keinesfalls ist er als Spielgerät zur Belohnung leistungsstarker SchülerInnen einzusetzen.
Fähigkeiten der Bedienung der Hardware und der Handhabung der Software werden in allen Klassen stufenweise aufgebaut.
Dabei soll die Bedienung des Computers als ein Teilbereich der Medienkompetenz nicht zum Selbstzweck werden. Vielmehr muss das Lernen auch in diesem Bereich in sinnvolle Sachzusammenhänge gestellt werden.

Die Grundqualifikationen für jede Klasse werden im Nutzungskonzept dargelegt.

Wir wollen die Kinder an die Nutzung des PC heranführen:
Sie sollen lernen, den Computer als Schreibgerät nutzen (Texte erstellen, korrigieren, gestalten). Mit Hilfe geeigneter Lernsoftware sollen individuelle Lernfortschritte erzielt werden. Sie sollen den Computer als Informationsquelle bei der Arbeit an Unterrichtsthemen nutzen. Wir wollen die Kinder an die Nutzung des Internet heranführen. Sie sollen lernen, Angebote auszuwählen und zu nutzen.
Sie sollen eigene Beiträge gestalten und veröffentlichen.

Dazu müssen die SchülerInnen
einen Computer selbstständig bedienen können,
mit Software (Windows, Word, Lernsoftware, Lexika) umgehen können,
im Internet Informationen suchen und verwerten können,
per E-Mail Kontakte aufnehmen können.


Nutzungskonzept

An unserer Schule soll der PC seinen Platz finden im Klassenraum in der Medienecke. Dort soll er neben traditionellen Medien wie Büchern, Kassetten und Spielen nur eines der möglichen Arbeitsmittel sein. Durch die leichte Verfügbarkeit in der Medienecke kann der PC in jeder Unterrichtsstunde zielgerichtet, didaktisch überlegt eingesetzt werden. Dabei lernen die Kinder, den Computer als ein Medium unter anderen sinnvoll zu nutzen.

Der Computer soll sich in die Lernumgebung einfügen als alltägliches Arbeitsgerät und die Unterrichtsarbeit sinnvoll unterstützen und ergänzen. Er muss deshalb sinnvoll in den Arbeitsablauf der Schulklasse integriert werden.
So erfahren die Kinder den PC als Arbeitsgerät im alltäglichen Leben.
Er bleibt für uns allerdings nur ein Hilfsmittel unter anderen. Lernprozesse finden weiterhin im Kopf statt.

Bei der Heranführung an PC und Internet können Kinder als Multiplikatoren (Helferkinder) eingesetzt werden. Soziales Verhalten wird gefördert bei der kooperativen Arbeit an Projekten (gemeinsam Aufgaben verteilen, Probleme lösen, Strategien entwickeln).
Die Informationsbeschaffung durch CDs und das Internet üben Kinder die selbstständige Informationsbeschaffung. Vor allem bei gemeinsamer Arbeit an Projekten im Intranet wird Teamfähigkeit verlangt und geübt.

Wir setzen ihn ein, wo er selbstständiges Arbeiten, Lernen und Üben fördern kann. Arbeit am PC kann auch Unterschiede im Arbeitstempo auffangen. Man kann Extraaufgaben für leistungsstarke Kinder und Übungsphasen im binnendifferenzierten Unterricht anbieten.

Einsatzmöglichkeiten sind im Klassenunterricht, im Fachunterricht, im Förderunterricht und in Arbeitsgemeinschaften gegeben.
Der Computer in der Medienecke kann beim Stationenlernen, als Bestandteil des Wochenplans und der Freiarbeit genutzt werden.
Geeignete Lernsoftware hilft beim Lernen, Üben und Wiederholen.
Mit gut ausgewählter Lernsoftware können Lerndefizite aufgearbeitet werden. Lese-, Rechtschreib- und Rechenfertigkeiten können individuell gefestigt werden.

Im Lernbereich Sprache kann er zum Schreiben anregen. Hier werden Texte produziert, gestaltet und ggf. veröffentlicht. Er kann dabei helfen, den Grundwortschatz zu festigen (Rechtschreibübungsprogramme).
Fortsetzungsgeschichten können immer wieder ergänzt werden (Schreibwerkstatt). Geschichten können in der Schreibkonferenz überarbeitet werden. Texte, Rätsel, Gedichte und Einladungen können ansprechend gestaltet werden. Einen unangemessenen Perfektionismus sollte man dabei nicht anstreben.

Im Bereich Mathematik kann er beider Festigung der Rechenfertigkeiten hilfreich sein. Mit der Lernsoftware Blitzrechnen und der Lernwerkstatt können zusätzliche Übungen angeboten werden. Mit dem „Kalkmonster“ können Kinder mit Rechenproblemen von Anfang an besonders gefördert werden.

Im Sachunterricht können „Forscheraufgaben“ bearbeitet werden. Multimedia-Lexika eignen sich zum Nachschlagen und Informieren. Das Internet kann zur Recherche für Sachthemen dienlich sein. Es können Sachkarteien und Themenbücher angelegt werden.

Einen Platz findet der PC im Förderunterricht, wo zusätzliche Übungen angeboten werden können. Gezieltes Rechtschreib- und Lesetraining kann angeboten werden (Cesar).

Die Arbeit an besonderen Projekten bietet sich an. Eine Schülerzeitung oder Klassenzeitung kann für das Intranet/Internet gestaltet werden.
E-Mail-Kontakte zu anderen Schulen können geknüpft werden.
Mögliche Themen für Projekte, bei denen das Internet besonders hilfreich sein kann, sind z.B. "Unsere Stadt Minden im Internet", "Planung eines Klassenausflugs", "Schule hier und in aller Welt".

In einer Arbeitsgemeinschaft können die Kinder bekannt werden mit den Bauteilen eines PC und mit der Peripherie. Sie können intensiver mit Software umgehen wie Textverarbeitung und Bildbearbeitung. Sie können E-Mails austauschen, eine Homepage erstellen und mit Musikprogrammen arbeiten.

Gegenwärtige Nutzung:

Klasse 1

Arbeit mit dem „Schreiblabor“
„Kalkmonster“ bei Rechenschwierigkeiten


Klasse 2

Umgang mit Tastatur und Maus
Hochstell-, Leer- und Entertaste
Starten und Herunterfahren des Computers
selbstständiger Umgang mit der "Lernwerkstatt" und "Blitzrechnen"


Klasse 3

Kenntnis der Funktionstasten auf der Tastatur
selbstständiger Umgang mit der "Lernwerkstatt" und "Blitzrechnen"
Förderung rechtschreibschwacher Kinder mit "CESAR"
Kenntnis der Funktion der Peripheriegeräte


Klasse 4

selbstständiger Umgang mit der "Lernwerkstatt" und "Blitzrechnen"

Computer-AG

Bestandteile des Computers und die Peripherie kennen lernen
Herstellung von Multiple-Choice-Tests(Quiz)

Lehrer


Gestaltung von Arbeitsblättern
Internet-Recherche zur Unterrichtsvorbereitung
zimmer Nutzung von E-Mail und Newsgroups

Gewünschte/geplante Nutzung:


Klasse 1

Orientierung auf der Tastatur
Hochstell-, Leer- und Entertaste
Anwenden der erlernten Buchstaben
Schreiben von Wörtern und Sätzen
einfache Texte erstellen mit Word
Arbeit mit "Lernwerkstatt", "Blitzrechnen" und "Cesar"
Förderung rechtschreibschwacher Kinder mit "CESAR"


Klasse 2

Computer starten und herunterfahren
Texte erstellen und gestalten mit Word
erste Schreibkonferenzen
Navigieren auf dem Desktop
Arbeit mit "Lernwerkstatt" und "Blitzrechnen"
Festigung des Grundwortschatzes
Förderung rechtschreibschwacher Kinder mit "CESAR"
Umang mit dem Internet-Explorer


Klasse 3

Umgang mit Outlook-Express (E-Mails senden und empfangen)
Kenntnis der Funktionstasten auf der Tastatur
eigene Ordner und Dateien verwalten
Internet als Informationsquelle: Internetrecherche
Nutzung von Suchmaschinen (Google, Blinde-Kuh…)
elektronische Nachschlagewerke nutzen
mit Texten informieren
Texte pruduzieren,formatieren, speichern und ausdrucken
selbstständige Arbeit mit "Lernwerkstatt" und "Blitzrechnen"


Klasse 4

Bestandteile des Computers und die Peripherie kennen lernen
Arbeiten mit Texten, Tabellen und Bildern (Steckbrief)
Arbeit mit Ordnern und Dateien(kopierten, verschieben, löschen)
Kommunizieren übers Internet (E-Mail/Foren)
Austausch von Informationen mit anderen Schulen/Klassen
E-Mail-Partnerschaften mit anderen Schulen
adressatengerechte Gestaltung von Texten
Veröffentlichung von Arbeitsergebnissen im Internet
Projekt "Klassenzeitung"
selbstständige Arbeit mit "Lernwerkstatt" und "Blitzrechnen"


Computer-AG

Erstellung und Pflege einer Homepage
Schülerzeitung
Bildbearbeitung


Lehrer

Internet-Recherche
zimmer Nutzung von E-Mail und Newsgroups


Zur Ausstattung der Schule mit „neuen Medien“

Nach der Abwägung von Raumbedarf, Einsatzmöglichkeiten und Finanzen sind wir für den Ausbau von Medienecken mit mindestens je 2 PCs pro Klassenraum.
Aspekte der Ergonomie sollten dabei vorrangig berücksichtigt werden.
Diese Computer sollen vernetzt werden und später einen Internetzugang erhalten.
Sinnvoll wäre die Ausstattung jedes PC mit einem Headset. Jede Medienecke sollte über einen Farbdrucker verfügen.

Ein optimal zu nutzender Multimedia-PC benötigt folgende Ausstattung:
Soundkarte, Lautsprecher, CD-Rom-Laufwerk, Kopfhörer-Mikrofon-Set, 17-Zoll-Monitor, Farbtintenstrahldrucker, Netzwerkanschluss und Internetzugang.

Die Anschaffung eines Beamer gäbe uns die Möglichkeit, Präsentationen oder z.B. den Umgang mit dem Internet vor der gesamten Klasse zu zeigen. Die Bildschirmdarstellung erfolgt hierbei auf einer Projektionsfläche ähnlich einer Dia-Projektion.

Bei zunehmender Nutzung des Computers im Unterricht wäre langfristig eine Terminal-Server-Lösung sinnvoll, die einen Lehrer-Server (mit HDD-Sheriff / Firewall) und mehrere Medienecken miteinander eventuell über ein Funknetzwerk (wireless LAN) verbindet. Im Netzwerk kann dann von allen Schülerarbeitsplätzen aus auf Programme und Datenbestände zugegriffen werden, die auf der Festplatte des File Servers abgelegt sind. Die Verwaltung des Netzwerks soll vom Server aus mit Easy Admin oder OSD erfolgen. Von hier aus wird auch der Internetzugang gesteuert, der über Blacklist/Whitelist eingeschränkt und überwacht werden soll. Auch Drucker und CD-ROM-Laufwerke können gemeinsam genutzt werden. Der Internetzugang könnte mit einem Software-Router über den Proxy-Server erfolgen.

Die Frage der Vernetzung - Funk oder Kabel? – haben wir noch nicht abschließend geklärt. Die Bandbreite der Datenübertragung ist im Funknetzwerk leider auf 11 bzw. 24 MBit begrenzt. Wesentlicher Pluspunkt der Funklösung ist die hohe Mobilität der Rechner im Schulgebäude sowie die geringeren Verkabelungskosten, da eine Vernetzung auf Funkbasis mit verhältnismäßig geringerem Verkabelungsaufwand auskommt als dies für die Kabellösung nötig ist.

Die Kabellösung bietet eine größere Bandbreite (100 MBit).
Außerdem ist sie sowohl kostengünstiger als auch betriebssicherer.
Die Verkabelung der einzelnen Räume einer Schule kann relativ einfach mit Hilfe von Kabelkanälen erfolgen, die an den Wänden der Räume sowohl Stromanschlüsse als auch Netzwerkanschlüsse für jeden Schüler zur Verfügung stellen. Das Arbeiten mit dem File-Server benötigt ein sicheres und leistungsstarkes Netz.
Daher wird dafür die Verkabelung mit Twisted-Pair-Kabeln mit Ethernet-Protokoll (Übertragungsrate von z. Zt. 100 MBit/s) empfohlen.

Ein zusätzlicher Medienraum mit ca. 10 vernetzten Multimedia-PCs könnte uns zusätzliche Möglichkeiten bieten.
Hier könnten ganze Schulklassen gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten. Große Fördergruppen können Übungen durchführen.
Wesentliche mehr Kinder können in einer Arbeitsgemeinschaft arbeiten.

Vor der Installation neuer Computer sollte das Stromnetz unserer Schule überprüft und verbessert werden, da wir schon jetzt unter gelegentlichen Stromausfällen zu leiden haben.

Auswahl der Software:
Die Auswahl der Software erfordert viele Vorüberlegungen.
Sie muss vor allem anfangs einfach bedienbar sein, keinen andauernden Wechsel zwischen Tastatur und Maus erfordern. Sie sollte, soweit als Übungsmittel eingesetzt, nicht mit Multimediaeffekten überlastet sein, sondern Übungen auf einigen verschiedenen Wegen erlauben und den Schülern erlauben, sich selbst zu korrigieren bzw. auch zu kontrollieren. Der Schwierigkeitsgrad muss einstellbar und veränderbar sein. Eine individuelle Lernzielkontrolle muss möglich sein.


Ausstattung:

Ist-Zustand Hardware Software
je ein Multimedia-PC mit Drucker Windows 98
und ein 486er in Medienecken Kl.3+4 Word 2000
Works 2000
je ein älterer Pentium-PC und ein Schreiblabor
486er in Medienecken Klasse 2 Lernwerkstatt Mühlacker
Blitzrechnen 1/2 und 3/4
Alfons Deutsch und Mathe
1 Multimedia-PC mit Internetzugang ADDY Deutsch und Mathe
im Lehrerzimmer Löwenzahn 3 und 4
Eine Digitalkamera MS Encarta 99
Duden Multimedia
Kalkmonster

Soll Hardware Software
1 Server Easy Admin / OSD
je 2 Multimedia-PCs in Medienecken Windows XP Schullizenz
aller Klassen Office XP Schullizenz

je 1 Scanner in 8 Klassenräumen
je 1 Drucker in 8 Klassenräumen
1 Digitalkamera
1 CD-Brenner
1 Beamer


Anschaffungen:

Hardware Software
1 Server Easy Admin /OSD
kurzfristig:

6 Multimedia-PCs mit Drucker Windows XP Schullizenz
interne Vernetzung Word XP Schullizenz
Internetzugang für alle Computer

mittelfristig:

weitere 8 Multimedia-PCs mit Drucker



langfristig:

4 Scanner (je 1 in de 3. und 4. Klassen)
1 Beamer


Fortbildungskonzept

Das Kollegium hat in letzter Zeit 2 Fortbildungen im Medienzentrum in Anspruch genommen. Zusätzlich haben sich die KollegInnen in Eigeninitiative fortgebildet. So kennen sich die KollegInnen inzwischen mit Textverarbeitung, mit der Nutzung des Internets und der Arbeit mit Ordnern und Dateien aus. Wir haben mit der Software „Zarb“, der Lernwerkstatt und mit Löwenzahn gearbeitet.

Kollegen wurden durch den Medienbeauftragten in die Nutzung der Lernsoftware eingewiesen. Technische Hilfe leistet ihnen ebenfalls der Medienbeauftragte.

Der Medienbeauftragte nimmt an der Fortbildung „Netze in Schulen – First Level Support“ teil.

Wir werden in nächster Zeit weiterhin den kollegiumsinternen Erfahrungsaustausch über Softwarenutzung und Erfahrungen beim Einsatz des PC im Unterricht pflegen. Weiterhin suchen und prüfen wir konkrete und unterrichtsbezogene Einsatzmöglichkeiten der Neuen Medien.
Weitere Einweisungen können je nach Stand der Ausstattung (Netzwerk, Internetzugang, Digitalkamera, Scanner) vom Medienbeauftragten kurzfristig angeboten werden.
Kriterien für die Auswahl von Lernsoftware werden wir gemeinsam finden.
Die Angebote des Medienzentrums und des „e-teams“ für schulinterne Fortbildungstage wollen wir auch in Zukunft nutzen.

Finanzierungskonzept:

8 Medienecken mit je zwei bis vier Computer für einen Klassenraum, vernetzt, mit Internet-Zugang, dazu die Peripheriegeräte erfordern einen hohen finanziellen Aufwand. Allein ein kompletter Multimedia-PC incl. Standardsoftware kostet mit Peripherie ca. 1800€.
Klärung der Kosten für Administration und Wartung

Offene Fragen:

Wo es an Lehr- und Lernmaterial, Musikinstrumenten und an vielem anderen fehlt, erscheint es uns allerdings noch wenig sinnvoll, große Geldbeträge aus dem Etat in Computerinvestitionen zu leiten.
Welche finanziellen Anstrengungen sind noch vertretbar, wenn selbst für die Anschaffung anderer Lehr- und Lernmittel nicht genug Geld da ist?


3.2. Unsere Zielsetzungen für soziales Lernen


• Das Kind als Individuum in der Gemeinschaft
• Vermittlung von Werten, Kompetenzen und Normen
Unser Ziel ist es, dem Kind eine tragfähige Grundlage für die Aneignung einer sich permanent verändernden Welt zu ermöglichen.
1. Erziehung zu gegenseitiger Toleranz und Solidarität
2. Erziehung zur angemessenen Konfliktfähigkeit
3. Erziehung zu Friedfertigkeit, zur Ächtung jeglicher Form von Gewalt
4. Erziehung zur Selbstständigkeit und eigenverantwortlichem Handeln
5. Erziehung zu umweltgerechtem Handeln

Es gilt Kinder zu stärken:
• Kinder müssen die Möglichkeit bekommen, ihr Können unter Beweis zu stellen. Ihre Schwächen dürfen im Umgang mit ihnen nur eine nachgeordnete Bedeutung haben.
• Kinder brauchen Zuversicht und Verlässlichkeit. Deshalb benötigen sie die Erfahrung, dass Bemühung anerkannt wird.
• Kinder brauchen neben der in der Gesellschaft dominierenden Überschätzung der Kopfleistung eine gleichberechtigte Würdigung und Wertschätzung ihrer sozialen, praktisch-handwerklichen und praktisch-künstlerischen Fähigkeiten.
• Kinder brauchen Orientierung. Orientierung erwächst aus der Begegnung mit den Menschen, die ihnen Vorbild sind.
• Orientierung erwächst aus der Auseinandersetzung mit den Fragen des Lebens. Kinder brauchen die Gewissheit, dass ihre Ängste, Fragen und Sorgen ernst genommen werden. Hierzu ist Zeit erforderlich, die oftmals auch auf Kosten der Vermittlung von Lernstoff aufgewandt werden muss.
• Und schließlich erwächst Orientierung aus der Erfahrung von Gerechtigkeit und auch Konsequenz. Kinder brauchen deshalb Lehrerinnen und Lehrer, Pädagoginnen und Pädagogen, die ihnen gegenüber gerecht, ehrlich und verlässlich sind.

Gewaltprävention
Schulleben vollzieht sich auf der Basis gegenseitigen Respekts und Vertrauens. Dennoch sind das Erleben und Bewältigen von Konflikten Teil des sozialen Miteinanders, an dem es in alltäglichen Situationen gemeinsam ständig zu arbeiten gilt. Bei diesem Prozess unterstützen sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenseitig in ihrer klaren Ablehnung von Gewalt.


Präventative Maßnahmen:
• Die Kinder sollen die gemeinsam erarbeiteten Vereinbarungen zum friedlichen Zusammenleben kennenlernen und einhalten.
• Erziehung durch Vorbild (Lehrerinnen, Lehrer, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bemühen sich selbst um freundlich und gewaltfreie Zuwendung zu den Kindern und untereinander)
• Einübung von gewaltfreier Konfliktbewältigung (z.B. durch Sozialtraining)
• Einbeziehung der Beratern in Maßnahmen der Gewaltpräventation
• Durch gewissenhaft ausgeübte Aufsichten sollen sich Kinder einerseits beaufsichtigt, andererseits aber auch beschützt fühlen.
• Gewalt (auch verbal) wird von den Aufsichten nicht zugelassen.

Gegenwärtige Maßnahmen:
1. Beratung und Absprachen in der Klasse
2. Schulordnung der Grundschule Leteln
3. Schülerdienste (Streitschlichter)

3.2.1. Schulordnung

Grundregeln für das Zusammenleben an der Grundschule Leteln

Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sollen sich in unserer Schule wohl fühlen und ungestört lernen, arbeiten und spielen können. Dafür muss einer auf den anderen Rücksicht nehmen.

• Wir wollen höflich und freundlich miteinander umgehen.
• Wir wollen niemanden beleidigen, beschimpfen oder auslachen.
• Wir wollen versuchen, Streitigkeiten friedlich zu lösen.
• Wir wollen uns gegenseitig bei der Arbeit helfen.
• Wir wollen andere nicht bei der Arbeit stören.
• Wir wollen ordentlich mit eigenen und fremden Sachen umgehen.


Regeln in der Schule und in den Klassen:

• Wir dürfen das Schulgebäude ab 8.00 Uhr betreten und müssen es um 13.25 Uhr zügig verlassen.
• Wir kommen pünktlich zum Unterricht.
• Wir bringen keine Wertgegenstände mit in die Schule.
• Wir wollen unsere Schule, die Klassenräume und das Schulgelände sauber halten.
• Unseren Abfall bringen wir in die richtigen Müllbehälter.
• Wir wollen im Schulgebäude nicht laufen und lärmen, damit andere Klassen nicht bei der Arbeit gestört werden.
• Mit Einrichtungsgegenständen und Materialien gehen wir sorgfältig um.
• Wir dürfen die Fenster nur öffnen, wenn eine Lehrkraft dabei ist.
• Die Klassendienste wollen wir sorgfältig ausführen.
• Die Jacken und Turnbeutel hängen wir an die Garderobe auf dem Flur.
• Nach dem Unterricht räumen wir unseren Arbeitsplatz auf und stellen die Stühle hoch.
• Fundsachen geben wir beim Hausmeister ab.


Regeln in den Pausen und auf dem Schulgelände:

• Wir bringen die Spielgeräte am Ende der Pause an ihren Platz zurück.
• Wir werfen nicht mit Gegenständen (Schneebälle, Rindenmulch, Steine, Zapfen usw.).
• Wir gehen vor Unterrichtsbeginn um 8.05 Uhr nicht auf den Sportplatz.
• Wir halten uns in den Pausen nicht im Schulgebäude auf.
• Wir spielen auf dem Schulhof nicht Fußball.
• Für Ballspiele dürfen wir nur Weichbälle benutzen.
• Bei der Benutzung der Tischtennisplatten halten wir uns an den Benutzungsplan.
• Im Eingangsbereich der Schule und im Bereich des Kellerabgangs spielen wir nicht.
• Wir halten die Toiletten sauber und benutzen sie nicht als Spielplatz.
• Der Schulhof darf während der Pausen nicht verlassen werden.
• Bei Verletzungen wenden wir uns sofort an die Aufsicht.
• Wir klettern nicht auf Bäume und Zäune.
• Auf dem Schulgelände fahren wir nicht mit dem Fahrrad.


Hinweise für Eltern:

• Auf dem Schulgelände ist das Rauchen verboten.

• Im Krankheitsfall soll die Schule möglichst schon am ersten Tag benachrichtigt werden.
• Hunde dürfen nicht auf das Schulgelände.


Es ist wichtig, dass alle Vereinbarungen eingehalten werden. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Konsequenzen rechnen.

3.3. Schuleingangsphase

Das Förderkonzept der Grundschulen Minden-Ost:
Hafenschule, Meißen, Leteln, Dankersen

Der vorliegende erarbeitete Konsens der vier Grundschulen ist als Grundlage für darüber hinausgehende Förderkonzepte zu sehen, denn jede Grundschule hat sich nach ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen zu richten.

Die Schuleingangsphase der Grundschule Leteln ist jahrgangsbezogen gegliedert.

In der Schuleingangsphase ist es die Aufgabe der Grundschule alle Kinder so zu fördern, dass sie am Ende dieser Schuleingangsphase (Ende 2. Schuljahr) die Anforderungen der Richtlinien und Lehrpläne in den Fächern erreichen können.
Hierbei ist es besonders wichtig, Kinder mit Entwicklungsverzögerungen in allen Bereichen so zu fördern, dass sie im Verlauf der Schuleingangsphase diese Ziele erreichen können.

(§ 1 AO-GS: Förderung der Schüler unter Berücksichtigung ihrer individuellen Persönlichkeitsentwicklung: Vermittlung grundlegender Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten; Hinführung zu systematischeren Formen des Lernens als Grundlage für die weitere Schullaufbahn; Erhaltung und Förderung der Lernfreude)
Förderung zielt dabei nicht auf den absoluten Ausgleich individueller Unterschiede im Hinblick auf Homogenisierung der Lerngruppe, sondern versucht die Entwicklungsmöglichkeiten eines jeden Kindes zu erkennen und zu realisieren.

In den ersten Schulwochen erfolgt eine Diagnose über den individuellen Lernstand eines jeden Kindes.

Die Lehrkraft führt eine Diagnose für jedes Kind durch und erarbeitet Möglichkeiten zur individuellen Förderung des jeweils betroffenen Kindes.
Der Bereich der „Diagnosen und Therapien“ weist besonders für die betroffenen Lehrer noch zahlreiche ungelöste Fragen auf. Schulinterne und schulexterne Fortbildungsmaßnahmen sind zwingend erforderlich. Dabei ist die Kooperation mit benachbarten Schulen hilfreich und erstrebenswert. Eine sozialpädagogische Fachkraft kann bei Fragen einbezogen werden.

Die Arbeit in der Schuleingangsphase stellt hohe Anforderungen an die Fähigkeiten der Lehrkräfte zur äußeren und inneren Differenzierung.
Entsprechend ihrer individuellen Lernvoraussetzungen und der erforderlichen Lernzeit arbeiten Schüler an vorbereiteten Aufgaben der inneren Differenzierung.
Bei besonderem Bedarf werden Fördergruppen auch in äußerer Differenzierung, dabei auch klassenübergreifend, gebildet.

Folgende Voraussetzungen müssen geschaffen werden:

? Der Klassenlehrer unterrichtet die Fächer: Deutsch, Sachunterricht und gegebenfalls Religion, Kunst/Musik
Daher kann die Stundentafel im Bezug zur Durchlässigkeit und Flexibilität effektiver genutzt werden.
Es sollte fächerübergreifend unterrichtet werden.

? Stundenplan: Mo – Fr liegen die Stunden 1 und 2 der Jahrgänge 1 und 2 immer parallel (evtl. auch Jahrgang 3 wenn möglich)

Folgen/Möglichkeiten:
Klassen und Jahrgänge können vernetzt werden für Förder- und anderen Projektunterricht (z. B. Kunst, Sachunterricht, Sprache)

Förderung: Austausch zwischen
1 a und 1 b
1 a und 2 a
1 b und 2 b
1a uund 1 b mit 2 a und 2b

Die Klassenlehrer der Jahrgänge 1 und 2 bilden eine Einheit. Die Klassenlehrer sind gleichzeitig Fachlehrer im anderen Jahrgang, so dass Lehrkräfte und Schüler im ständigen Kontakt bleiben.

Einsatz von „Lese- und Rechenmüttern“ unter Führung des Klassenlehrers.

Zeigt es sich, dass lernschwache Kinder trotz Förderung die verbindlichen Anforderungen am Ende der Klasse 2 nicht erreichen werden, wird in Absprache mit dem jeweiligen Kind und dessen Eltern der individuelle Übergangszeitpunkt von Klasse 2 und Klasse 1 festgelegt.
Diese Kinder erhalten drei Jahre Zeit um die Lernziele der Klasse 2 zu erreichen.

Auch lernstarke Schüler werden in ihrem individuellen Lerntempo durch innere und äußere Differenzierung gefördert. Die Möglichkeit, bei entsprechendem Können und Wissen in die 2. bzw. 3. Klasse zu wechseln, besteht für diese Schüler ebenso. Im Unterricht der 2. Klasse werden diese Kinder weiterhin individuell unterstützt.

Nicht nur im Hinblick auf Diagnose und Förderung ist eine enge Kooperation benachbarter Grundschulen wünschenswert, auch gemeinsame Ganztagskonferenzen bieten sich an Erfahrungen in Bereichen der Arbeit am Schulprogramm und Projekten auszutauschen, Fortbildungen gemeinsam abzuhalten, Strategien und Lösungswege zu entwickeln.

Für mögliche Miniprojekte wird eine Auswahl an Themen und Material angestrebt, die für interessierte Lehrkräfte und Schulen verfügbar ist.


4. Wir gestalten unsere Schule gemeinsam


4.1. Schulleben / Rituale


Zusammenarbeit mit anderen FV / Schulen / Vereinen
• Schulfeste
• Theaterveranstaltungen
• Rosenmontagsfeier mit dem gemeinsamen Frühstück
• Projekttage
• Mathematik - Olympiade
• Sportturniere
• Gesundheitsförderung Rückenschule „Felix Fit“

Informationsveranstaltungen für die Eltern
• Einschulung
• Elternsprechtag
• 4. Schuljahr: Übergang zur weiterführenden Schule
• Elternabend
• Vorträge (Autoren, Polizei, „Felix Fit“)
• Stammtisch


Schriftliche Informationen für die Eltern
• ABC des Schulanfangs
• Heft "Tipps und Infos"
• Halbjahreskalender mit Terminen
• Infos weiterführende Schulen
• Übersicht der Anmeldefristen
• Lernstanderhebungen
• Fahrradführerschein


Lesewettbewerb
Es nehmen Kinder aus allen vier Schuljahren teil. Die Teilnahme ist freiwillig. Aus jeder Klasse werden klassenintern zwei Kinder für die Vorentscheidung ausgewählt (das Verfahren wird vom jeweiligen Klassenlehrer bestimmt). Auf Jahrgangsebene lesen die zwei Kinder jeder Klasse in einer Endausscheidung der Lehrerjury vor. Die Sieger werden während einer Siegerehrung mit Preisen prämiert.


Weihnachtsfeiern
Anfang November werden die Termine für die Weihnachtsfeiern festgelegt. Jede Lehrkraft trägt den Termin in die Liste ein. Dadurch werden Doppelbelegungen vermieden. Die Dekoration der Weihnachtskrippenspiele kann durch Absprachen für mehrere Klassen genutzt werden.


Weihnachtliches Kekse backen
Auch die Termine für die Benutzung der Schulküche wird durch einen Belegungsplan festgelegt. Ebenfalls ab Anfang November wird diese Liste für das Backen von Keksen ausgehängt.

4.2. Kooperationsformen (der Lehrer/Schulleitung)


Um einen reibungslosen Betrieb unserer Schule zu gewährleisten sind folgende Kooperations- und Kommunikationsformen vorhanden:
• Besprechung der Stoffverteilung in den einzelnen Fächern der jeweiligen Stufe (Parallelarbeit)
• Austausch von Materialien
• Regelmäßiger Austausch und Absprachen
• Ausführung gemeinsamer Unterrichtsvorhaben, unterstützt durch schulinterne Fortbildungsveranstaltungen
• Gesprächsbereitschaft im Kollegium
• Dienstbesprechungen
• Konferenzen (einmal monatlich) und pädagogische Konferenzen
• Jeder Kollege übernimmt im Rahmen seiner sonstigen Aufgaben andere Zuständigkeiten in eigener Verantwortung
• Bei Bedarf werden in Arbeitsgruppen Aufgabenbereiche zur Beschlussfassung vorbereitet
• Beratungstätigkeit für Schüler, Eltern, Kollegium
• Ausbildung von Lehramtsanwärtern und Betreuung von Praktikanten bringen enge Kontakte zum Studienseminar und zu diversen Universitäten mit sich

4.3. Kooperation mit den Eltern


Ohne Elternbeteiligung kann Schule heute ihre differenzierte Aufgabe nicht erfüllen. Schulische Bemühungen können nur dann erfolgreich sein, wenn sie auch von den Eltern mitgetragen werden. Sie sind verantwortliche Partner im Erziehungsprozess.
Über die pädagogischen und erzieherischen Ziele der Schule muss Konsens bestehen, damit gegenseitige Unterstützung gewährleistet ist. Ein ständiger Dialog, auch außerhalb der Gremien, unterstützt den Bildungs- und Erziehungsauftrag von Schule. Es bieten sich viele Gelegenheiten zum Gedankenaustausch an.

Die festgelegten Gremien von Elternmitarbeit sind:
• die Schulpflegschaft
• die Klassenpflegschaften
• die Klassenkonferenzen
• der Förderverein
Diese Gremien tagen - mit Ausnahme der Klassenkonferenzen - in festen Intervallen auf das jeweilige Schuljahr verteilt.


4.3.1. Eltern - Informationen


Sowohl die Schulleitung als auch die jeweiligen Lehrkräfte geben zahlreiche schriftliche Informationen an die Eltern heraus. Zum jeweiligen Halbjahr erhalten z. B. alle Eltern einen Kalender, der die festgelegten Termine der nächsten Monate enthält. Besonders die Eltern der Lernanfänger werden mit übersichtlichem Informationsmaterial über unsere Schule versorgt.

Weitere Informationen
• Homepage der Grundschule Leteln


4.3.2. Elternmitarbeit
Neben den festgelegten Gremien findet an unserer Schule in folgenden Bereichen ständige Elternmitarbeit statt:
• Begleitung und Unterstützung bei Ausflügen und Wanderungen
• Begleitung und Unterstützung beim „Alternativen Sportfest“
• Mitgestaltung unserer Schulfeste
• Leitung oder Mitarbeit bei unserer Projektwoche
• Mitarbeit bei klasseninternen Projekten
• Ausrichten der Cafeteria beim Elternsprechtag
• Mitarbeit beim Leseprozess der ersten Schuljahre ("Lesemütter")
• Kekse backen in der Weihnachtszeit
Auch bei Einzelaktionen, wie z.B. die Umgestaltung des Schulhofs oder der Bau des „Grünen Klassenzimmers“ und des Klettergerüstes, haben Eltern immer unterstützt und mitgearbeitet.

4.3.3. Übergangsberatung
1. An einem Elternabend im 3. Schuljahr bietet es sich an, mit den Eltern über den Übergang zur weiterführenden Schule zu sprechen. Anhaltspunkte für die Beobachtung des Kindes könnten sein:
o seine Selbständigkeit
o die Fähigkeit Misserfolge zu ertragen
o Verlässlichkeit (Ordnung, Hausaufgaben)
o Einsicht in die Notwendigkeit schulischer Arbeit
o Das selbständige Aneignen von Wissen
o Offen sein, neugierig sein
o Merkfähigkeit (Langzeitgedächtnis)
o Soziale Reife
2. Im ersten Halbjahr des 4. Schuljahres findet im November ein erstes Beratungsgespräch statt. Zu diesem Termin können die Eltern ihre Kinder mit einem Beurteilungsbogen einschätzen (siehe Anlage 6). Auch die betroffenen Lehrkräfte füllen diesen Bogen aus. Die vorliegenden Einschätzungen ermöglichen eine breite Diskussionsgrundlage in den Gesprächen. Im Vorfeld werden die Eltern über folgende Punkte informiert:
o Informationsabend mit Themen wie Schulformberatung (Schulleitung)
o Kriterien für den Übergang (Schulleitung und KlassenlehrerIn)
o Besuch weiterführender Schulen
o Aussage über die Schulerwartung
3. Ende des ersten Halbjahres findet bei Bedarf ein zweites Beratungsgespräch statt. Aktuelle Leistungen und Entwicklungen können aufgezeigt und zur Entscheidungsfindung beitragen.

4.3.4. Verlässliche Grundschule
Mit der Gründung der Verlässlichen Grundschule gab es ab dem Schuljahr 2000/2001 die Möglichkeit, eine verlässliche Halbtagsbetreuung für berufstätige Eltern anzubieten. Die Trägerschaft für diese Einrichtung übernahm der Förderverein der Grundschule Leteln.
Drei Betreuungskräfte bieten den Kindern ein motivierendes Programm mit Spielen und Basteleien, gemeinsamem Kochen und stützen die Verlässlichkeit der Betreuung durch feste Rituale. Inzwischen hat die Gruppe einen eigenen, kindgerecht ausgestatteten Raum.

5. Zukünftige Aufgabenfelder/ Fortbildungen


5.1. Entwicklungsziele

Übergeordnete Ziele:

Auch zukünftig wird die Vermittlung von Wissen aus vielen Sachbereichen und die Förderung der grundlegenden Kulturtechniken ( Lesen, Schreiben, Rechnen) Schwerpunkt und
wichtigstes Ziel unserer Arbeit in der Schule sein.

Auch die in jüngster Vergangenheit manchmal zu kurz gekommenen Sekundärtugenden, genannt seien hier
Pünktlichkeit, Fleiß, Sauberkeit, Ordnung und Ausdauer, sollen wieder einen höheren Stellenwert einnehmen.

Durch höflichen und respektvollen Umgang miteinander wollen wir die freundliche Lernatmosphäre unserer Schule weiter hervorheben.

Um gerade das letztgenannte Ziel zu erreichen, sollen in nächster Zeit einige konkrete Maßnahmen gefördert werden.

• Schulhofumgestaltung
Da unsere Schule sich als „Schule im Grünen“ versteht, werden
Anstrengungen unternommen mehr grüne Inseln auf dem Asphalt
einzurichten.

• Weiterentwicklung des „ Grünen Klassenzimmers“
Das bestehende „ Grüne Klassenzimmer“ im Schulgarten wird in
das Konzept des Lernens mit allen Sinnen einbezogen.

• Weiterentwicklung des Schulgartens
Einbeziehung des selbstgezogenen Getreides und der Kartoffeln in
den Unterricht. Backen im schuleigenen Lehmbackofen.

• Einrichtung einer Schülerbücherei
Planung, Aufbau und Ausführung in Raum der ehemaligen Leihstelle der Stadtbibliothek.


6. Evaluation


6.1. Allgemeine Vorbemerkungen
Evaluation ist die systematische Sammlung, Analyse und Bewertung von Informationen über schulische Arbeit.

Der erste Schritt dazu ist, wenn jeder Lehrer oder jede Lehrerin im eigenen Unterricht sich selbst und den Erfolg des Unterrichts überprüft. Ein zweiter Schritt ist die Zusammenarbeit, gemeinsame Planung und Erfolgskontrolle bei parallel unterrichtenden Lehrkräften und die Absprache und die Zielfestlegungen in Fachkonferenzen. Zusammen mit Absprachen und Überprüfungen im gesamten Kollegiumsrahmen (Lehrerkonferenz) und in der speziell dafür eingesetzten Evaluationsgruppe bilden diese Vorgehensweisen die Interne Evaluation.

So verstandene Evaluation gibt es an unserer Schule schon seit langer Zeit. Sie kann aber sicherlich noch intensiviert und institutionalisiert werden. Vor allem Hinblick auf das neu erstellte Schulprogramm wird sich immer wieder neu die Notwendigkeit der Überprüfung und Überarbeitung ergeben. Wie weit es sinnvoll sein wird, in festen Gremien und in vorgegebenen Zeitabständen "Evaluationstreffen" zu veranstalten, oder ob Zusammenkünfte nach Bedarf mehr Erfolg versprechen, wird bei der Arbeit mit dem Schulprogramm deutlich werden.

Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn allen Kollegen die Arbeit nach Schulprogramm und die dazu gehörenden Evaluationstechniken vertraut sind, kann auch an Externe Evaluation gedacht werden, sei es nun in Form der Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Schulen oder Beteiligung der Schulaufsicht.

 

 

 

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